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Polizeiorchester spielt im Brückentorsaal

Rinteln Polizeiorchester spielt im Brückentorsaal

Unter dem Motto „Klassik meets Swing & Pop“ hat das Polizeiorchester Niedersachsen im Rintelner Brückentorsaal seine Visitenkarte abgegeben.

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Dirigent Thomas Boger und die 40 Musiker überzeugen im Brückentorsaal.

Quelle: kx

Rinteln. Unter der Leitung des Dirigenten Thomas Boger unternahmen die 40 Musiker eine beschwingte Welt- und Zeitreise und überzeugten durch eine Mixtur aus Professionalität und Leidenschaft.

Munter und schwungvoll ging es los mit einer Komposition des französischen Romantikers Camille Saint-Saëns. Diesen Schwung nahm Rintelns Polizeichef Wilfried Korte mit und stellte den hiesigen Präventionsrat vor, der sich „Toleranz“ auf die Fahnen geschrieben hat.

Die musikalische Reise wurde von Conférencier Andreas Läpke als „Reiseleiter“ begleitet. Kompetent und bildhaft führte er durchs Programm, verschmitzt scherzend und anekdotenreich gelang es ihm, selbst eingefleischte Klassikmuffel zu interessieren. So erfuhr der Zuhörer, dass Michail Glinkas „Ruslan und Ludmilla“ die erste Oper in russischer Sprache war. Die vorgetragene Ouvertüre klang ländlich und verspielt. Läpke gab zu verstehen, dass normalerweise 40 erste und zweite Geigen und nicht 40 Bläser zu hören sind – eine Glanzleistung des Arrangements! Derek Bourgeois’ „Serenade“ (ein Hochzeitsmarsch im Elfachteltakt) kommentierte Läpke: „Ein Rausschmeißer – bei diesem Takt konnten die Gäste alles, nur nicht gerade laufen.“ Italien („Funiculì, Funiculà“) und Irland („Riverdance“) waren weitere Etappen, ehe der amerikanische Doppelkontinent betreten wurde. Größen des amerikanischen Jazz wurde im „Salute“ gehuldigt: Dizzy Gillespie, Benny Goodman und der Gruppe „Weather Report“ des Österreichers Joe Zawinul. Mit dem lateinamerikanischen Tango „Malena“ endete das reguläre „Reise-Programm“.

Zwei Solisten seien stellvertretend für alle Vollblutmusiker genannt: Gregor Busch am Tenor- und Fynn Großmann am Altsaxofon rissen zu Jubelstürmen hin. Busch paraphrasierte famos über die Morgenstimmung in New Yorks Central Park, Großmann brillierte mit seiner Huldigung des MacArthur Parks in Los Angeles. Das Publikum wollte mehr! Boger und sein Ensemble gaben gerne nach und spielten fetzige Zugaben, bis zur Überraschung der Zuhörer die getragene Weise „Guten Abend, gut’ Nacht“ den Schlusspunkt markierte.

Der Konzertbesuch war wegen der guten Sache kostenfrei, es konnte am Ausgang gespendet werden. Die Leiterin des Einsatz- und Streifendienstes, Daniela Kempa, war sich nicht zu schade den Spendenkorb zu halten. Ein bestens gelauntes Auditorium ließ es im „Hut rascheln“. kx

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