Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Priemer will gegen freies WLAN votieren

Rat muss entscheiden Priemer will gegen freies WLAN votieren

Wenn es nach dem Verwaltungsausschuss (VA) geht, dann bekommt die Rintelner Innenstadt bald ein freizugängliches WLAN-Netz. Aber zuvor muss der Beschlussvorschlag des VA noch durch den Rat.

Voriger Artikel
„Wir wurden bedroht“
Nächster Artikel
Einstellung eines Integrationsbeauftragten beantragt

Ob es in der Rintelner Innenstadt bald freizugängliches WLAN gibt, entscheidet am Donnerstag der Rat der Stadt.

Quelle: dpa

Rinteln. Dieser tagt am nächsten Donnerstag. Verwaltungsausschussmitglied und Bürgermeister Thomas Priemer macht aus seiner persönlichen Meinung zum freien WLAN in der Innenstadt schon jetzt keinen Hehl: „Ich werde dagegen stimmen“, sagte er gestern im Gespräch mit dieser Zeitung.

 Der Verwaltungsausschuss schlage vor, zunächst am Marktplatz eine freizugängliche WLAN-Zone einzurichten. Dies sei auch ohne Weiteres möglich, da die Stadt dort über Eigentum verfüge, an dem sie folglich problemlos Router installieren könne. Schwieriger gestalte sich dies an Kloster- und Weserstraße, wo die Stadt über keinerlei Eigentum verfüge.

 Allein am Brückentor habe die Stadt ein Teileigentum, aber inwiefern ein dort angebrachter Route noch freiem WLAN in der Weserstraße dienlich wäre, sei fraglich. Deshalb wäre der nächste Schritt, mit Privateigentümern über Installationen an ihren Gebäuden übereinzukommen. Priemer hofft, bis zur Ratssitzung darüber Klarheit zu haben. „Ich will die Sache vom Tisch haben“, sagt der Bürgermeister.

 Die Kosten für so ein freies WLAN-Netz sind überschaubar. Sie reichen von etwa 5000 bis 10.000 Euro für die einmaligen Installationen. Weitere Kosten würden durch die monatlichen Gebühren des Mobilfunkanbieters entstehen und lägen voraussichtlich im höheren dreistelligen Bereich aufs Jahr gerechnet.

 Im September hatten sich die Ratsmitglieder an dem Thema derart ereifert, dass es schlussendlich auf die nächste Sitzung vertagt wurde. In der Zwischenzeit sollte die Stadtverwaltung die bereits bestehenden Hotspots in der Innenstadt ermitteln. Im Ergebnis stellen lediglich die Bäckerei Schäfers und die Bodega am Marktplatz sowie Freifunk Rinteln am Alten Hafen freizugängliches WLAN zur Verfügung.

 Zudem startete Pro Rinteln eine Umfrage unter seinen Mitgliedern dazu, wie viele Einzelhändler sich an einem freien WLAN-Netz in der Innenstadt beteiligen würden und unter welchen Voraussetzungen. Von 27 Einzelhändlern, die an der Umfrage teilnahmen, sprachen sich lediglich zwei für eine Beteiligung aus. Dies geht aus der im Ratsinfosystem vorliegenden Beschlussvorlage hervor. Zwei weitere hätten zwar Interesse gezeigt, schlossen eine finanzielle Beteiligung jedoch aus.  pk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg