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Reh sucht in Schaufenstern Brillen und Schuhe

Rinteln / Polizeieinsatz Reh sucht in Schaufenstern Brillen und Schuhe

Wenn jemand in der Weihnachtszeit einen Elch in der Rintelner Innenstadt gesehen hätte, hätte man sich zwar gewundert, es aber unter Umständen nachvollziehen können, wenn man denn an den Weihnachtsmann glaubt.

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 Einsames Reh im Scheinwerferlicht: Es stolziert durch die Altstadt und schaut sich sogar Schaufenster an.

Quelle: la

Rinteln (dil). Vermutlich hat sich deshalb am 2. Weihnachtstag gegen 0.45 Uhr eine Passantin mit den Worten „Ich bin nicht betrunken ...“ bei der Polizei in Rinteln telefonisch gemeldet. „Aber in der Klosterstraße steht ein Reh.“

 Die Polizeibeamten hätten diesen Anruf eventuell als nicht richtig verstandene Weihnachtsgeschichte abgetan, wäre ihnen die Anruferin nicht persönlich bekannt gewesen. Als sie in die Klosterstraße kamen, entdeckten sie auch sofort das Reh und hatten den Eindruck, es würde sich die Auslagen im Schaufenster eines Optikers anschauen. Es ging dann langsam weiter Richtung Weserbrücke und schaute sich noch ein Sportgeschäft an, bevor es kurzfristig im Eingangsbereich eines Schuhgeschäftes gestellt werden konnte. Aber so ein Wildtier ist gar nicht leicht zu bändigen. Es gelang ihm die Flucht in Richtung Weser, wobei es die Kreuzung Mühlenstraße/Weserstraße unbeschadet überquerte, und konnte dann von den Polizeibeamten nach rechts in Richtung katholische Kirche abgedrängt werden. Die Spur verliert sich dann in den Wiesen des Heinekamps. „Wenn Sie fragen, wo das Reh herkam – keine Ahnung“, so die Polizei.

 Unsere Zeitung kann den Reh-Auftritt sogar mit einem Foto beweisen. Eine Leserin war zu dieser Zeit noch in der Brennerstraße unterwegs, als sie die Konturen des Rehs mit seinen das Scheinwerferlicht reflektierenden Augen wahrnahm. Rasch die Kamera gezückt und auf den Auflöser gedrückt, da hoppelte der verirrte Vierbeiner schon weiter. Übrigens: Auch auf den Namen Rudi reagierte er nicht, und er hatte keine rote Nase.

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