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Rentner will einfach nicht zurückweichen

Gerichtsprozess Rentner will einfach nicht zurückweichen

Nach einem Vorfall auf der Alten Todenmanner Straße ist nun das Nötigungs-Verfahren gegen einen Autofahrer (75) wegen Geringfügigkeit eingestellt worden.

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Rinteln. Allerdings ist die Einstellung mit der Auflage verbunden, dass der Rentner 300 Euro an die Opferhilfe Bückeburg überweist. „Es soll für Sie auf jeden Fall ein Denkzettel sein“, verdeutlichte Staatsanwalt Timo Goldmann.

Laut Anklage befuhr der Rintelner an einem Morgen im März mit seinem Pkw die Alte Todenmanner Straße in Richtung Innenstadt. Vor ihm soll gerade ein anderer Autofahrer angesetzt haben, mehrere auf der linken Straßenseite geparkte Wagen zu passieren. Dieser Autofahrer nahm dann wahr, dass ein ihm entgegenkommender Bus bereits einige dieser Fahrzeuge überholt hatte. Er wollte den Bus vorbeifahren lassen und deshalb sein Auto zurücksetzen. Dies misslang jedoch, weil der Angeklagte mit seinem Auto unmittelbar hinter ihm stand und sich weigerte, zurückzufahren.

Nach etwa 30 Minuten wurde die Polizei hinzugerufen. Erst nach Appell der Polizeibeamten soll er schließlich unter Protest den Anweisungen gefolgt sein. Gleich zum Auftakt des Prozesses regte der Verteidiger des Rintelners, Volkmar Wissgott, eine Einstellung des Verfahrens an. Dem stimmten alle Beteiligten zu, sodass Richter Christian Rost das Verfahren gegen Zahlung einer Geldauflage einstellte. maf

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