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Rind springt auf Motorhaube

"Maja" noch immer vermisst Rind springt auf Motorhaube

Zwölf Tage, nachdem fünf Angusrinder vom Bauernhof Schüte in Rott ausgebüxt waren, ist eines der Rinder immer noch nicht wieder eingefangen worden.

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Zwei Angusrinder aus der Herde der Familie Schüte. So ähnlich sieht auch das vermisste Rind Maja aus.

Quelle: pr.

Volksen. Jetzt gibt es einen neuen Hinweis auf den Verbleib des Tieres. In der Nacht auf Sonntag begegnete ein 26-jähriger Rintelner einem Rind auf offener Straße zwischen Wennenkamp und Volksen. Wenig später sprang es völlig unvermittelt auf die Motorhaube des jungen Mannes und zerstörte dabei die Windschutzscheibe, bevor es in der Dunkelheit verschwand. Die Polizei Rinteln geht davon aus, dass es sich bei dem Tier um das noch gesuchte Angusrind der Schütes handelt.

Der 26-Jährige, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, hatte noch seinen Vater zu Hilfe gerufen, um das Tier auf eine angrenzende eingezäunte Weide zu treiben. Doch unmittelbar nach Eintreffen des Vaters, machte das Rind völlig unvermittelt einen Satz auf die Motorhaube und verschwand daraufhin.

Auch die Schütes gehen davon aus, dass es sich bei dem Tier um ihr vermisstes Rind handelt. Maja heißt es, ist anderthalb Jahre alt, rund 350 Kilogramm schwer und hat braunes Fell, teilt Vera Schüte auf Anfrage dieser Zeitung mit.

„Dieser Sprung auf die Motorhaube ist schon ein sehr ungewöhnliches Verhalten für ein Rind“, sagt Schüte. „Die Tiere sind scheu, vielleicht hatte es Angst.“ Andererseits sind die Tiere vermutlich auch mit einem Sprung über den Zaun der Weide ausgebüxt, mutmaßt Schüte. „Rinder sind Herdentiere“, führt sie aus. „Mit der Situation, alleine zu sein, kommt ein Rind nicht klar, noch dazu in fremder Umgebung. Das Tier will zu seiner Herde zurück. Mein Vater sucht jeden Tag nach ihm.“

Bereits vor dem Zwischenfall auf der Egge sei Maja gesichtet worden. In der Nähe von anderen Herden, aber auch am Bremker Bach, wo das Tier seinen Durst stillen kann. „Die meisten anderen Bäche sind ja schon ausgetrocknet“, merkt Schüte an. Aufgrund der Hitze der vergangenen Tage hat sich Maja vermutlich in den Wald zwischen Bremke und Volksen zurückgezogen, wo sie Schatten findet. Zu fressen sei genug da, „die Wiesen sind ja alle grün“.

Rinder sind zwar nicht gefährlich, sie gehen nicht auf Menschen los, sagt Schüte, „aber man sollte Abstand halten und uns oder die Polizei benachrichtigen, damit wir das Tier wieder einfangen können“.

Hinweise nehmen die Polizei Rinteln, Telefon (05751) 95450, sowie Familie Schüte, Telefon (0160) 95088431 und (05754) 1576, entgegen. pk

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