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Rinteln: Verbindungsstraße Nord fast fertig

Eidechsen vor Todessturz bewahren Rinteln: Verbindungsstraße Nord fast fertig

Bei manchem Rintelner wächst die Ungeduld: Wann wird denn endlich die Verbindungsstraße Nord fertig?

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Die modernsten Fußgängerüberwege Rintelns: In der Verbindungsstraße und am neuen Kreisel sind taktile Elemente für Sehbehinderte verbaut wie sonst nur an Bushaltestellen.

Quelle: dil

Rinteln. Mitte bis Ende Mai ist die aktuelle Perspektive. Bauamtsleiter Andreas Wendt: „Erst mal brauchen wir länger gutes Wetter, allein schon, um an der Spundwand fertig zu werden.“

Wochenlang war es zu kühl und zu nass, um die Asphaltierungsarbeiten fortzusetzen. Immerhin kamen die Pflasterarbeiten voran. Die neue Bushaltestelle um Gehweg neben dem Einkaufszentrum Nord Höhe (Jibi) ist fertig, bekommt aber vorerst kein Wartehäuschen. Wenige Meter weiter gibt es einen der drei modernsten Fußgängerüberwege Rintelns – von der Nordseite über eine Verkehrsinsel hin zur Einmündung des Thüringer Wegs.

Dort sind wie sonst an Bushaltestellen und schon am neuen Kreisel und bei Eggersmann taktile Elemente für Sehbehinderte mit verbaut, mehr also als nur ein Zebrastreifen. Und auch der Gehweg am Thüringer Weg ist bereits fertig gepflastert.

Geht man aber weiter in Richtung Baubetriebshof der Stadt, klafft an der Südseite ein Loch in Gosse und Bordstein neben einem Gully. Dort wurde schon Gemauertes wieder aufgerissen – fehlerhafter Einbau. „Insgesamt an drei Stellen läuft das Wasser nicht ab, das haben wir beanstandet“, sagt Uwe Quindt vom Bauamt der Stadt.

Ganz am Ostende zum Galgenfeld hin ist schon ein Begrenzungszaun zum Bahndamm gezogen, der aber vor dem Beginn der Spundwand endet. „An dieser müssen wir noch die Schutzbeschichtung aufbringen“, so Wendt. Die Verankerungen für das einen Meter hohe Geländer zum Schutz von Bahnarbeitern vor dem Absturz vom Gleiskörper sind bereits auf die Metallabdeckung der Spundwand aufgeschweißt, ebenso senkrechte Halterungen für gut 50 Zentimeter hohe gebogene Metallbleche, die die Amphibien vor dem gleichen Sturz bewahren sollen wie die Menschen.

Wenn die wechselwarmen Vierbeiner nach dem Winterschlaf auf der anderen Seite des Bahndamms aus ihren Höhlen krabbeln und sich irrtümlich nach Süden orientieren, könnten sie bis zu drei Meter tief fallen. Ist die Spundwand erst mal fertig, wird auch der Gehweg gepflastert. Noch führt der Echsensturz also in Sand oder Schotter.

„Die Beschichtung der Spundwand soll nächste Woche beginnen, und sie reicht bis 50 Zentimeter unter die künftige Pflasteroberkante“, erklärte Quindt gestern nach der jüngsten Besprechung mit den beteiligten Baufirmen..

Einen Gehweg gibt es künftig nur an der Nordseite, denn auf der Südseite wird der bisher mit Schotter gefüllte Streifen zwischen Bordstein innen und außen jetzt mit den Stützpfosten versehen, die den Abgrenzungszaun des Baubetriebshofes nach Süden tragen werden.

Dann fehlen schließlich noch die Asphaltierung, die Fahrbahnmarkierung und das Aufstellen von Schildern. Wendt: „Wir wollen so schnell wie möglich fertig werden, aber es drängt uns auch niemand. Alles hängt vom Wetter ab, und das kann die Stadt Rinteln leider nicht beeinflussen.“ Quindt tippt: zweite Maihälfte.  dil

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