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Rinteln räumt auf

Aktion "Saubere Landschaft" Rinteln räumt auf

Auf sieben bis zehn Kubikmeter schätzte Heino Stemme, stellvertretender Leiter des Bauhofes der Stadt Rinteln, das Ergebnis der Müllsammelaktion „Saubere Landschaft“.

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Schon um acht Uhr waren die Mitglieder des SC Rinteln unterwegs und sammelten fleißig Müll. Danach wurde gegrillt. Für das Grillgut sorgte Ortsbürgermeister Friedrich-Wilhelm Rauch.

Quelle: who

Rinteln. Am Samstagvormittag waren in der Kernstadt und den Ortsteilen Mitglieder örtlicher Vereine und Ortsfeuerwehren zum Frühjahrsputz unterwegs. Gegen Mittag war das Sammelgut für den Shuttledienst des Bauhofes abholbereit zwischengelagert.

 „Alles nichts Außergewöhnliches, außer vielleicht ein paar Autoreifen“, stufte Stemme das Ergebnis im grünen Bereich ein. Große Brocken wie in früheren Jahren komplette Polstersitzgarnituren, Kühlschränke oder andere Einrichtungsgegenstände seien nicht dabei gewesen. „Aber jede Menge kleinteiliger Müll wie ein paar Radkappen und Wodkaflaschen“, bilanzierte Friedrich-Wilhelm Rauch, Ortsbürgermeister der Rintelner Kernstadt, der die rund 20 Sammler vom SC Rinteln unterstützte und darüber hinaus nach Ende der Aktion die Würstchen für das Grillen am Steinanger persönlich anlieferte. Auffällig sei, wie schon in den vergangenen Jahren, die Konzentration spezifischen Mülls auf bestimmten Wegen und Straßen gewesen, bestätigten sowohl der Ortsbürgermeister als auch SCR-Vorsitzender Heinz Kraschewski. So sei für die „Pomona-Kurve“ in der Nordstadt und den Blumenwall in der Südstadt eine Häufung von Piccolo-Flaschen zu verzeichnen gewesen und eine auffällig hohe Anzahl von „Flachmännern“ an der Westumgehung im Bereich Doktorsee.

 „Bei optimalen Wetterbedingungen mit Frühlingswetter und motivierten Helfern verlief die Müllsammelaktion zügig und hat darüber hinaus einen positiven Effekt auf das Gemeinschaftsgefühl der SC-Kicker“, stellte Friedrich-Wilhelm Rauch fest.

Das konnte Kraschewski nur bestätigen und fügte noch einen anderen Aspekt an. „Heute haben wir auch Integration gelebt. Drei junge Männer aus dem Kosovo, die im Übergangsheim in der ehemaligen Berufsschule am Kerschensteiner Weg untergebracht sind und seit drei Wochen beim SC trainieren, haben fleißig mitgesammelt und Rinteln von einer anderen Seite kennengelernt.“

Als eine unkomplizierte Art der Gemeinschaftsbildung hatten auch die rund 30 Helfer von der Ortsfeuerwehr sowie anderen Todenmanner Vereinen ihren ehrenamtlichen Einsatz für die Aktion erlebt. „Die meisten haben innerhalb des Ortes gesammelt und die Rintelner Ackerbürger um das Gut Dankersen“, berichtete Todenmanns Ortsbürgermeister Uwe Vogt. Auf rund 30 Säcke schätzte er die Ausbeute des Vormittages. Auffällig sei allerdings der beträchtliche Anfall an „Fast-Food-Verpackungen“ gewesen.

Insgesamt fördere die Beteiligung an der Aktion „Saubere Landschaft“ auch in Todenmann den Zusammenhalt der Einwohner. „Und der Ortsrat sorgt dabei für den Imbiss“, freute sich Vogt über das tolle Ergebnis. who

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