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Rintelner Krankenhaus schließt

Klinik zieht am 1. September übergangsweise nach Bückeburg Rintelner Krankenhaus schließt

Ab dem 1. September hat Rinteln kein Krankenhaus mehr – deutlich früher als ursprünglich geplant. Statt direkt in den Klinikum-Neubau, zieht das Kreiskrankenhaus bis zum Ende des Jahres nach Bückeburg ins Krankenhaus Bethel. Dadurch soll der Umzug nach Vehlen, der weiterhin für Ende des Jahres geplant ist, vorbereitet und erleichtert werden. Davon unabhängig sind die Arztpraxen, die sich am Gelände des Rintelner Krankenhauses befinden.

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Am 1. September endet der klinische Betrieb im Krankenhaus Rinteln. Niedergelassene Ärzte bleiben aber. 

Quelle: jak

Rinteln. „Wir haben ja alle noch kein Krankenhaus umgezogen“, erklärt Klinikum-Geschäftsführer Achim Rogge. „Deswegen haben wir jemanden zurate gezogen, der das kann.“ Dieser Umzugsplaner schlug in seinem Konzept vor, das Kreiskrankenhaus Rinteln bereits einen Monat vor dem „großen“ Umzug mit Bückeburg zu vereinen. „Aber das haben wir abgelehnt“, so Rogge.

Im Abstand von einem Monat zweimal mit der gesamten Klinik umzuziehen, das sei weder den Mitarbeitern noch den Patienten zuzumuten. Daher ist der Vor-Umzug bereits für den 1. September angesetzt worden. Das gebe den zukünftigen Kollegen aus Rinteln und Bückeburg die Gelegenheit, sich schon mal etwas zu beschnuppern. „In jedem unserer drei Häuser wird etwas unterschiedlich gearbeitet“, sagt Rogge.
Der Umzug werde also nicht nur eine räumliche Umstellung, auch Arbeitsabläufe würden sich verändern. An einem Termin drei Krankenhäuser in einem Klinikum zu vereinen, sei quasi unmöglich.

Doch nicht nur die Mitarbeiter und Patienten müssen umziehen. Auch technische Gerätschaften und Einrichtungsgegenstände wie Betten, Schreibtische und Schränke sollen teilweise im neuen Klinikum weiterverwendet werden. Sobald also Patienten und Mitarbeiter aus Rinteln nach Bückeburg gezogen sind, kann das Inventar aus dem Kreiskrankenhaus problemlos zum neuen Standort in Vehlen gebracht werden.

Einige Kernbestandteile der Weserstadt-Klinik bleiben zurück. Der Computertomografie-Scanner, das Röntgengerät und eine Maschine zum Desinfizieren von OP-Besteck sind bereits dermaßen veraltet, dass sie im neuen Klinikum keine Verwendung mehr finden werden. „Wahrscheinlich werden wir es verschrotten“, so Rogge. Das sei aber aufgrund der Größe der Gerätschaften gar nicht so einfach.

Es gibt noch einen weiteren Grund für den früheren Umzug. Als Nachnutzer möchte die Burghofklinik gerne so früh wie möglich die Räumlichkeiten des Krankenhauses übernehmen. Und natürlich spare der Landkreis durch den früheren Umzug auch Geld, sagt Geschäftsführer Achim Rogge.

Achim Rogge: "Jetzt braucht es Disziplin"

Doch der Gang nach Bückeburg ist nur der erste Schritt. Die Geschäftsführung hat den finalen Umzug nach Vehlen bereits fest im Blick. „Jetzt braucht es Disziplin“, so Rogge. Drei Monate arbeiten die Rintelner Mitarbeiter in Bückeburg, dann werden alle Patienten und Mitarbeiter in zwei Tagen in den fertiggestellten Klinik-Neubau überstellt. „Das ist bereits alles mit dem DRK koordiniert.“

An welchem Datum genau der große Umzug stattfindet, steht noch nicht fest. Die vorläufigen Pläne sehen die Zeit von Weihnachten bis zum Jahreswechsel vor. Das kann aufgrund von baulichen Gründen aber um eine oder zwei Wochen verschoben werden müssen, erklärt Rogge.
Im Gegensatz zum CT aus Rinteln werde man jenes aus Bückeburg ins neue Klinikum überstellen. Das passiere aber aufgrund der schieren Größe der Maschine erst in der letzten Phase des Umzugs im neuen Jahr.

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