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Roboterzentrum fertig

LTE Maschinenbau Roboterzentrum fertig

Strahlende Gesichter bei LTL Maschinenbau: Stolz haben Jürgen Jentsch und Frank Döllner, die sich die Verantwortung für Inhaberschaft und Geschäftsführung des mittelständischen Betriebes teilen, auf 25 erfolgreich verlaufene Geschäftsjahre zurückschauen können.

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Ein besonderer Moment beim Tag der offenen Tür: Firmengründer im Ruhestand, Kurt Klose (links), hier mit Nachfolger Frank Döllner, schneidet das rote Band zur Eröffnung des Roboterzentrums durch.

Quelle: cm

RINTELN. Ein Blick auf die zahlreichen Fahrzeuge, die um das Firmengelände in Rinteln herum geparkt waren, zeigte, die geladenen Gäste aus Kunden-, Freundes- und Mitarbeiterkreis waren der Einladung zur Jubiläumsfeier und zum Tag der offenen Tür gern gefolgt.

 Der Betrieb für Entwicklung und Produktion von Sondermaschinen, schwerpunktmäßig von Palettierern, Magazinierern und Traystaplern, hat klein angefangen. Doch heute sind es immerhin 20 Mitarbeiter, die die Produktion bei LTL am Laufen halten. Nicht nur die Firmenleitung freut sich über die positive Entwicklung. Auch auf Angestelltenseite herrscht Zufriedenheit.

 Ständig wechselnde, sehr spezielle Aufgabenstellungen erfordern Einfallsreichtum. Da kommen weder Langeweile noch Eintönigkeit auf. „Ich empfinde das Arbeiten hier als ausgesprochen kreativ“, meint Maschinenbauingenieur Stefan Nerge, der bei LTL in der Konstruktion tätig ist. „Bis man die Herausforderung genießen kann, dauert das allerdings seine Zeit“, gibt Jentsch aus langjähriger Erfahrung zu. Ein halbes bis zu einem Jahr Einarbeitung würden die jungen Ingenieure brauchen. „Teil der Ausbildung: Jeder muss eine von ihm entworfene Anlage auch einmal selbst aufbauen“, erklärt der Inhaber weiter. Da würde man viel lernen. Manches Konstrukt, das am Schreibtisch passabel aussieht, würde in der Praxis dann doch noch seine Tücken zeigen.

 Rechtzeitig zum Jubiläum ist auch das Roboterzentrum in der Produktionshalle fertig geworden. Man geht bei LTL mit der Zeit. Geräte unterschiedlicher Hersteller demonstrieren dort einige Anwendungsmöglichkeiten: das Befüllen von Paletten (für schonenden Transport und Lagerung von Kleinteilen passgenau hergestellte Tabletts), das Heraussuchen eines bestimmten Teiles nach Eingabe eines Zahlencodes und Ähnliches.

 Der Star des Nachmittags ist der kollaborierende Roboter der Firma Kuka. Anders als der Rest seiner „Kollegen“ ist er nicht aus Sicherheitsgründen in einem Glaskasten untergebracht. Dieser Roboter hat Sensoren. Er stoppt, wenn er auf einen Gegendruck, wie ihn zum Beispiel eine menschliche Hand darstellt, stößt. Es besteht also im Umgang mit ihm keine Verletzungsgefahr. Heute ist die Spitze des mit vielen Gelenken versehenen Roboterarmes mit einem Filzstift bestückt, und Gäste können sich auf unterhaltsame Weise davon überzeugen, dass die kleine Maschine zur perfekten Nachahmung einprogrammierter Bewegungen fähig ist. Führt der Mensch den Stift während der Programmierungsphase und malt ein Motiv auf ein Blatt Papier, zeichnet es der Roboter auf Knopfdruck und zur allgemeinen Begeisterung haargenau nach. cm

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