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Ruhiges mit und Spritziges wechseln sich ab

Rinteln / Konzert Ruhiges mit und Spritziges wechseln sich ab

Sie sind auf keinen Stil abonniert, die Mitglieder des Feuerwehr Blasorchesters Rinteln. Das ist am Sonntagnachmittag im voll besetzten Brückentorsaal zu spüren gewesen, als die engagierte Truppe unter Leitung von Klaus Diebitz ein großes Benefizkonzert unter Schirmherrschaft von Karl Heinz Buchholz gegeben hat, von dem die Rintelner „Silvesterinitiative“ profitieren konnte.

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Das Blasorchester der Feuerwehr Rinteln gibt im Brückentorsaal Kostproben seines Könnens.

Quelle: tol

Rinteln. Rinteln (dis). Auf unterhaltsame Art führte Ulrich Goebel durch das abwechslungsreiche Programm. Die Bläser und deren Kolleginnen holten Noten von den unterschiedlichsten Komponisten aus ihren Mappen und entzückten das Publikum von Stück zu Stück mehr. Kein Wunder, denn es handelte sich um eine Auswahl, bei der ruhigere Werke auf ansprechende Weise mit spritzigen Kompositionen wechselten. Im harmonischen Tutti wurde die Veranstaltung mit der melodischen Ouvertüre von Hans Freivogels „Jagdschloss Waldenbuch“ stimmungsvoll eingeleitet. „Raumschiff Enterprise“, in unbekannten Galaxien unterwegs, mixte die Mannschaft schwungvoll bis fetzig dazwischen. Ein stimmungsvolles Medley von Hans Gallwitz legte die Formation nicht minder niveauvoll nach. Viel Zustimmung fand der bunte Schlagerreigen „Bella Italia“.

 Klänge von „Les Humphries“ erlebten ein umjubeltes Comeback, sogar Andrew Lloyd Webbers „Phantom der Oper“ schlich sich durch das Foyer; und das ausschließlich für den „Profit“ der Silvesterinitiative, auf deren guten Zweck Goebel immer wieder hinwies. Selbst von einer gekauften hörenswerten CD wanderten zwei Euro in den Spendenpool.

 Nach Auszügen aus modern und traditionell Konzertantem legten die Gäste geschickt austarierte Märsche wie unter anderem den „Kurfürstlichen Reitermarsch“ oder den „Feuerwehr-Jubiläumsmarsch“ von Klaus Diebitz, die fixe „Fuchsgrabenpolka“ und mehr Schwungvolles nach. Sogar „One moment in time“ gab es in der launigen Mischung zu kosten. Und Marvin, der Jung-Schlagzeuger, verdiente sich ein Extralob.

 Klar, dass die Zuhörer sehr angetan klatschten und hoffentlich auch für Kinder aus finanzschwachen Familien und Menschen, die in Altersarmut oder besonderen Notlagen leben, großzügig spendeten.

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