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Sanierung der B238 beginnt

Rinteln Sanierung der B238 beginnt

Die Sanierungsarbeiten an der B238 („Ostumgehung“) haben am Dienstagmorgen begonnen. Zu Verkehrsbehinderungen kam es dabei in erster Linie vor dem östlichen Ortseingang von Möllenbeck.

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Die Straßenfräse „frisst“ die Deckschicht der Bundesstraße 238 und spuckt den Asphalt über ihren „Rüssel“ zerkleinert in den langsam vorausfahrenden Lastwagen. Per Hupzeichen gibt der Fahrer der Fräse dem Lkw-Fahrer die Kommandos „Weiter!“, „Halt!“ und „Voll, abfahren!“. Danach setzt sich ein leerer Lastwagen vor die Fräse.

Quelle: jan

Rinteln. Dort wurde auf rund 300 Meter Länge zunächst die Fahrspur Richtung Rinteln abgefräst, um dann erneuert zu werden. Die Arbeiten an diesem ersten Bauabschnitt, der sich bis zur B238-Abfahrt Rinteln Süd (Braasstraße) erstreckt, sollen bis zum 4. Juli abgeschlossen sein. Der Verkehr wird durch Baustellenampeln geregelt und jeweils einspurig an der „Wanderbaustelle“ vorbeigeführt.

Währenddessen wurden am Dienstag die vorbereitenden Maßnahmen für die Bauabschnitte 2 und 3 (Abfahrt Rinteln Süd/Braasstraße bis Abfahrt Rinteln Nord/Konrad-Adenauer-Straße), die am Montag begonnen hatten, bis zum Nachmittag fortgesetzt. Auch dort kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.

Abgefräst und erneuert wird die Deckschicht der B238. Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, verglich die Fahrbahnoberfläche im Gespräch mit dieser Zeitung mit einem Autoreifen, dessen Profil im Laufe der Jahre, je nach Abnutzung, schrumpft, bis nur noch so viel drauf ist, dass es langsam gefährlich wird. „Damit die unteren Schichten der Fahrbahn nicht auch noch leiden, müssen wir zeitig handeln.“

Wenn sich Risse bilden, Körnchen herausbrechen, kleine Schlaglöcher entstehen, wenn der Bitumen (das Klebemittel im Asphalt) durch Witterungseinflüsse spröde wird, dann werde es Zeit, so Brockmann. Hält der Fahrbahnunterbau – bestehend aus (von unten nach oben) Schotter, grobem Asphalt und Binderschicht – 25 bis 30 Jahre, so gibt der Behördenleiter der dreieinhalb bis vier Zentimeter dicken Deckschicht allenfalls zwischen zwölf und 15 Jahre. „Der Bund investiert in seine Straßen frühzeitig, im Gegensatz zum Land“, so Brockmann – siehe Beispiel Todenmann, wo so lange gewartet wurde, bis die komplette Straße auf 85 Zentimeter Tiefe ausgekoffert werden musste.

Welche Bundesstraßen im Zuständigkeitsbereich der Landesbehörde wann saniert werden, „entscheiden wir nach Kassenlage“, so Brockmann. Er erhofft sich hinsichtlich der B238-Sanierung für die betroffenen Autofahrer durch die Überlappung der Sommerferien in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen (23. Juni bis 3. August und 11. Juli bis 23. August) geringstmögliche Verkehrsbehinderungen. Das Sanierungsende ist für den 21. Juli vorgesehen. jan

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