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Schlagerraten im Kulturkontor

Rinteln/ Aufführung Schlagerraten im Kulturkontor

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 Hofft auf 40 Besucher in seinem Kulturkontor: Liedersänger Volker Buck bringt die 60er Jahre zum Klingen.

Quelle: wm

Rinteln. Rinteln (wm). Im Rhein wurde ein weißer Wal gesichtet, im TV Flipper, und die Beatles gingen im „Yellow Submarine“ auf Tauchfahrt. Das waren die sechziger Jahre, die Volker Buck, seines Zeichens Goldschmied und Liedersänger, in seinem Kontor an der Konrad-Adenauer-Straße (neben Marktkauf) wieder aufleben lassen will – am Dienstag, 24. April ab 20 Uhr.

 Stichwortgeber für den Liederabend, der an herausragende Ereignisse in den Sechzigern erinnert, wird ein Überraschungsgast sein, dessen Name hier noch nicht verraten werden soll. Buck hat es sich nicht einfach gemacht, einen Begleiter zu finden. „Hilfe, Hilfe“, titelte er auf den Flugblättern, die er bei Marktkauf und bei Jibi ausgehängt hatte, um den Mann, die Frau zu finden, die „mit Sinn für Musik und Humor“ so einen Liederabend moderieren könnte. Dass niemand wirklich in die Fußstapfen von Ulrich Reineking würde treten können, den unvergessenen Kabarettisten und Journalisten, den er über ein Jahrzehnt auf dem blauen Sofa begleitet hatte, das sei ihm von vornherein klar gewesen. Er wolle mit verändertem Konzept einen Neuanfang wagen, um die Kleinkunst in Rinteln wieder zu beleben, was sicher auch im Sinne von Ulrich Reineking gewesen wäre.

 Der Moderator ist gefunden, die Bühne ist bereitet, die Stühle sind aufgestellt, 40 an der Zahl. Auf mindestens so viele Zuhörer hofft das „sehr seltsame Paar“, wie es auf den Plakaten angekündigt wird, eine Anlehnung an das Komikerduo Walter Matthau und Jack Lemmon. Karten für acht Euro gibt es im Vorverkauf bei Buck, in der Buchhandlung Sedlmair und bei der Schaumburger Zeitung.

 Für die Gäste stehen Speis und Trank bereit, sprich Bier, Wein und Brezel und ein Gewinnspiel: Buck will ausschließlich Lieder aus einem Jahr der Sechziger vortragen, und die Zuhörer dürfen raten, welches Jahr das ist. Hauptgewinn: Eine Flasche Asbach Uralt – kein Druckfehler, diese Marke war damals Partyhit als „Asbach-Cola“. Und für Frauen „Lufthansa-Cocktail“.

 Buck hofft, dass dieser Liederabend der Anfang einer Reihe werden könnte. Einen Namen dafür hat er schon: Kulturkontor.

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