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Schluss mit Matsch und Pfützen

Freifläche am Rintelner Bauhof soll befestigt werden Schluss mit Matsch und Pfützen

Die Verbindungsstraße Nord ist neu, doch wer zur Seite auf das Bauhofgelände blickt, denkt: Was für ein Elend in der Nachbarschaft! Eine Seenplatte und Matsch nach jedem größeren Regenfall, Baustoff- und Erdhaufen, alles kein Aushängeschild.

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Matsch und Pfützen: Das Regenwasser kann auf dem Baufhof-Grundstück nicht ablaufen. 2016 und 2017 soll für Entwässerung und Befestigung der Flächen gesorgt werden.

Quelle: dil

Rinteln. Immerhin: Die neue Salzhalle wächst langsam in die Höhe, die alte war für den Bau der Verbindungsstraße abgerissen worden. Besserung ist in Sicht: Der Ausschuss Umwelt, Bau und Stadtentwicklung befasst sich heute bereits mit Plänen, den hinteren Bereich des Bauhofgrundstücks zu befestigen – teils mit Asphalt, teils mit Pflasterung.

 Laut Beschlussvorschlag der Verwaltung sind zwei Bauabschnitte vorgesehen: Asphaltierung im nächsten Jahr, Pflasterung der Restflächen erst 2017. Und der größte Teil der benötigten 505.000 Euro ist schon da, quasi durch eine von außen erzwungene Einsparung beim Gesamtprojekt Verbindungsstraße. Für die Umgestaltung der Bahnunterführung Im Galgenfeld zur Kurt-Schumacher-Straße hin waren schon 350.000 Euro in den Haushalt eingestellt. Da die Bahn noch mit dem Ausbau der Strecke zur Güterverkehrstrasse liebäugelt, liegt die Umgestaltung der Unterführung auf Eis. Das Geld sollte laut Verwaltung stattdessen für den dringend benötigten ersten Bauabschnitt am Bauhof eingesetzt werden.

 Hintergrund: Auf dem Grundstück Im Emerten 5 in Rinteln befindet sich der Baubetriebshof. Das Grundstück ist mit einem Sozialgebäude und einer Halle für Fahrzeuge und Geräte bebaut.

 Eine Salzhalle wird von der Gemeinnützigen Verwaltungs- und Siedlungsgesellschaft (GVS) nördlich des Sozialgebäudes errichtet. Deren Geschäftsführer Jürgen Peterson präzisiert: „Die Kosten betragen rund 150.000 Euro, die Fertigstellung und Nutzbarkeit soll schon zu Beginn dieses Winters gegeben sein.“ Freiflächen des Bauhofs werden zudem als Lagerplatz genutzt. Der überwiegende Teil dieser Flächen ist lediglich mit einer dünnen Schotterschicht befestigt. Entwässerungseinrichtungen für Oberflächenwasser sind, außer für die Gebäude, nicht vorhanden.

 Wegen des in Teilbereichen nicht ausreichend tragfähigen Untergrundes haben sich auf den Freiflächen tiefe Senken gebildet, in denen sich Oberflächenwasser sammelt. Das Wasser kann nicht abfließen, da Entwässerungseinrichtungen fehlen.

 Zwischenzeitlich hat sich die Situation durch die Baumaßnahme „Verbindungsstraße Nord“ noch verschärft. Um die Behinderungen für die Gewerbebetriebe an der Straße Im Galgenfeld möglichst gering zu halten, ist das Bauhofgelände während der Bauarbeiten als Zubringer zu den Betrieben genutzt worden. Die Folge davon ist eine erhebliche Schädigung der unbefestigten Geländeoberfläche durch den Schwerlastverkehr. Die Nutzung der Fläche ist, insbesondere bei nasser Witterung, erheblich eingeschränkt. Fazit der Verwaltung: „Die Schaffung von Entwässerungseinrichtungen sowie die Herrichtung und Befestigung des Betriebsgeländes ist dringend erforderlich.“

 Zunächst sind der Bau einer Entwässerungseinrichtung und die Befestigung des Bereichs um die Geräte- und Salzhalle notwendig. Für die Befestigung dieses Bereichs ist eine Asphaltdecke mit entsprechendem Unterbau vorgesehen, da dort der überwiegende Teil des Schwerlastverkehrs stattfindet. Für die sich östlich anschließende Lagerfläche und den Bereich um das Sozialgebäude ist eine Pflasteroberfläche geplant.

 Die Entwässerung kann umweltfreundlich über an der westlichen Grundstücksgrenze zu bauende Rigolen erfolgen, die mit einem Überlauf an das städtische Kanalsystem angeschlossen werden. Um die zulässige Abgabemenge nicht zu überschreiten, soll diese durch einen Hohlkörperspeicher gedrosselt werden. dil

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