Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Schnäppchen: Höchstgebot derzeit bei 600 Euro

Rinteln / Versteigerung Schnäppchen: Höchstgebot derzeit bei 600 Euro

Wer jetzt mitbietet, hat die Chance, ein echtes Schnäppchen zu machen. Denn das Höchstgebot für das von Udo Lindenberg gemalte Bild, das der Präventionsrat derzeit versteigert, liegt zurzeit bei gerade einmal 600 Euro.

Voriger Artikel
Unfall miteiner Verletzten
Nächster Artikel
Tannenbaum kommt mit Polizei-Eskorte

Gebote werden entgegengenommen: Polizeichef Wilfried Korte zeigt während eines Benefiz-Konzerts das Bild, das Udo Lindenberg extra für Rinteln gemalt hat.

Quelle: tol

Rinteln (jaj). Dabei werden Bilder des Panik-Rockers sonst für deutlich höhere Beträge versteigert: Auf einer Golfgala in Halle wechselte ein Bild für 5000 Euro den Besitzer, in Mainz wurde eines für 11111,11 Euro versteigert und die Porsche AG erzielte mit einem „echten Lindenberg“ sogar 13000 Euro.

 Jörg Schröder vom Präventionsrat würde sich wünschen, dass auch das Höchstgebot für den Rintelner Lindenberg noch ein wenig steigt. Immerhin ist das Geld doch für einen guten Zweck: Der Erlös kommt dem Jugendprojekt „Rinteln – eine tolerante Stadt!?“ zugute, einem Präventionsprojekt gegen rechts.

 Auch, wenn die großen Gebote für das Bild bisher ausgeblieben sind, im Gespräch ist das Bild bereits. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Lindenberg sich selbst mit einem Joint in der Hand gemalt habe. Völliger Unsinn, glaubt Kripochef Jörg Stuchlik. Er glaubt vielmehr, dass Lindenberg eine ganz normale Zigarette in der Hand hält. „Auch die anderen Proportionen des Bildes stimmen ja nicht vollkommen“, sagt er. In dem Bild sei die Hand des Künstlers beispielsweise genauso groß gemalt wie der ganze Kopf. „Udo Lindenberg hat auf nahezu jedem seiner Bilder eine Zigarette in der Hand“, hat er beobachtet. „Diese ist ihm einfach ein bisschen aus den Fugen geraten.“

 Stuchlik kann sich noch aus einem anderen Grund nicht vorstellen, dass Lindenberg, der die Schirmherrschaft von „Rinteln – eine tolerante Stadt!?“ übernommen hat, tatsächlich einen Joint gemalt hat. „Er weiß doch, dass es sich um ein Jugendprojekt handelt.“

 Auch Jörg Schröder hält die Idee für Irrsinn. „Darauf bin ich ja noch gar nicht gekommen“, sagt er. Er hat spontan eine ganz eigene Theorie, wie es zu der etwas unüblichen Form gekommen ist: „Vielleicht hat er sich ja auf seine Zigarette draufgesetzt.“

 So oder so: Gebote für das Bild können noch bis einschließlich Mittwoch, 12. Dezember, um 12 Uhr abgegeben werden. Ein entsprechendes Formular findet sich im Intenet unter www.rinteln.de/versteigerung. Der Höchstbietende und sein Gebot werden auf der Homepage bekannt gegeben. Die Übergabe des Bildes an den Gewinner der Auktion erfolgt am Sonntag, 16. Dezember, um 15 Uhr auf dem Marktplatz.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Die „Schlossklause“, die ehemalige Gaststätte an der Arensburg, fiel vermutlich Brandstiftung zum Opfer... mehr