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Schnee zum Winterschlussverkauf

Standbetreiber auf Brennholzmarkt finden ihre Plätze nur mit Mühe Schnee zum Winterschlussverkauf

Ski und Rodel gut hat gestern Nachmittag Stadtbrandmeister Friedel Garbe aus Wennenkamp gemeldet. „Fünf Zentimeter sind es schon, und ich habe bereits einen Treckerfahrer gesehen, der mehrere Schlitten zog“, sagte er gegen 15 Uhr lachend.

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Vor dem Blumenladen Scotti streut Ramona Adam Salz, ein Kollege aus der Nachbarschaft schiebt den Weg zur Pizzeria frei, während unentwegt Fahrzeuge der Standbetreiber in die Fußgängerzone rollen und vor lauter Schnee ihre eigentlich markierten Plätze nicht so leicht finden können.

Quelle: dil

Rinteln/Auetal. Minus ein Grad zeigte sein Außenthermometer an. Dieter Budde im noch höher gelegenen Goldbeck toppte Wennenkamp sogar: „20 bis 25 Zentimeter und minus zwei Grad, der Schneepflug war schon zweimal da.“ Für das Wochenende hoffen beide auf viel Andrang zum Rodeln.

 Wenig Freude an der weißen Pracht hatten Lastwagen-Fahrer in Steinbergen auf der B83. Aus Richtung Autobahn und aus Richtung Westendorf kamen Lastwagen nicht mehr voran, nach dem Anhalten drehten beim Wiederanfahren die Reifen durch. Die Polizei war vor Ort, konnte aber auch keine Umleitungen anbieten. Alles wartete auf den Streudienst des Landkreises. Auf der Steinberger Straße standen zeitweise zwei Lastwagen quer. Anwohner streuten für sie, sodass es nach einiger Zeit weiterging. Im Auetal kam es zu leichten Unfällen ohne Personenschäden, teilte die Polizei mit.

 Mehr Freude dürften die Schüler haben, die sich gestern Vormittag ihre Halbjahreszeugnisse abholen konnten und nun in den Miniferien Wintersport treiben oder Schneemänner bauen können. Die Schulbusse kamen noch rechtzeitig weg.

 Etwas hektischer wurde es für Marktmeister Daniel Jakschik am Nachmittag, als die ersten Standbetreiber zum Aufbau für den Bauern- und Brennholzmarkt anrückten. „Ich hatte für jeden die ihm zugewiesene Fläche auf dem Boden markiert, doch davon war dann nichts mehr zu sehen“, sagte Jakschik. „So muss ich jeden direkt oder per Handy einweisen.“ Manchmal schoben Geschäftsleute Schnee auch gerade auf die Standflächen.

 Gut 15 Standbetreiber waren gestern schon aktiv, die übrigen kommen erst heute. Marlon Klasen hat seinen Getränkestand schon stehen und fegte mit seinem zweijährigen Sohn Sammy den Schnee darum weg: „Wir werden wieder Glühwein nach dem Rezept vom Weihnachtsmarkt anbieten. Das hätten wir aber ohnehin gemacht, Glühwein geht im Winter am besten – das wird der Renner.“

 Mitarbeiter des Einzelhandels hatten ihre Auslagen schnell wieder ins Geschäft geholt, nur beim Blumengeschäft Scotti an der Weserstraße nicht. Ramona Adam: „Der Schnee macht den Pflanzen nichts, nur Frost ist gefährlich.“ Sie sorgte sich mehr um die Fußgänger, schob Schnee und streute Salz.

 Da am Wochenende Schnäppchen- und Häppchenmarkt ist, also der Nachfolger des Winterschlussverkaufs, purzeln die Preise. Winterware ist bei Textilien und Schuhen noch reichlich da. Damit man die Rabatthinweise auch ordentlich sieht, fegte eine Mitarbeiterin vom Schuhhaus Kreth im Schneetreiben das Prozentschild wieder frei.

 Der Bauhof hat gegen 15 Uhr den Winterdienst aufgenommen und bis in den Abend hinein zu tun. „Bis Donnerstag sind Sonderschichten eingerichtet, um jederzeit schnell reagieren zu können“, teilte Heino Stemme mit. Um 16.30 Uhr aber kam die Sonne durch. dil

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