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Schneller surfen kein Traum mehr

Rinteln mit schnellem Internet versorgt Schneller surfen kein Traum mehr

Symbolisch hat Bürgermeister Thomas Priemer gestern an einem Kabelverzweiger am Westendorfer Weg das neue Glasfasernetz der Telekom für die Weserstadt freigeschaltet.

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Bürgermeister Thomas Priemer schaltet im Westendorfer Weg an einem der neuen Kabelverzweiger gemeinsam mit Gregor Vos von der Telekom symbolisch das Glasfasernetz für die Weserstadt frei.

Quelle: pk

Rinteln. Das heißt, die umfassenden Bauarbeiten, die im Rintelner Stadtgebiet bis in den Dezember hinein anhielten (wir berichteten), sind endlich abgeschlossen.

 Im Zuge dessen wurden 35 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, Tiefbauarbeiten auf einer Strecke von 16 Kilometern durchgeführt und 48 Kabelverzweiger neu aufgestellt sowie mit dem Glasfasernetz verbunden. So sollen die meisten Rintelner jetzt deutlich schneller im Internet surfen können als bislang.

 Mehr als 13000 Rintelner sollen der Telekom zufolge von dem Ausbau profitieren und mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Netz surfen können. Daten wie Fotos oder Videos können mit bis zu 40 Megabit pro Sekunde hochgeladen werden können. „Bis zu“ – das heißt jedoch, dass die Datenmenge variiert, je nachdem, wie weit der jeweilige Haushalt vom Kabelverzweiger, diesen großen grauen Kästen am Straßenrand, entfernt ist.

 Die Glasfaserkabel, die über weite Strecken verlegt werden, laufen im Kabelverzweiger ein. Von dort aus führen Kupferkabel in die Haushalte. Und die sogenannte Vectoring-Technik, die laut Telekom quasi als „Datenbooster“ dient, sorgt dafür, dass elektromagnetische Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten können, beseitigt werden.

 Bürgermeister Priemer freut sich zwar über diese Maßnahme der Telekom, die Rinteln „als Wohn- und Arbeitsort noch attraktiver“ mache. Rund 80 Prozent aller Haushalte könnten davon nun profitieren. Aber der Verwaltungschef sagt mit Blick auf schon seit längerer Zeit besser versorgte andere Kommunen: „Wir freuen uns hier über etwas, das eigentlich schon längst erledigt sein sollte.“

 Darüber hinaus gelte es nun, die restlichen weißen Flecken, also die 20 Prozent an Haushalten, die auch nach der Telekommaßnahme über keine schnellere Internetverbindung verfügen werden, abzudecken. Dafür, so Priemer, stehe die Stadtverwaltung bereits mit dem Landkreis Schaumburg in Verbindung. Ein Interessenbekundungsverfahren sei bereits eingeleitet worden, führt Priemer aus, „sodass am Ende bestenfalls bis zu 100 Prozent aller Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden können“. pk

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