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Schülerfahrkarten universeller nutzen

Bereits beschlossen Schülerfahrkarten universeller nutzen

In einer Pressemitteilung hat Gert Armin Neuhäuser vergangene Woche für die Ratsfraktion der Wählergemeinschaft (WGS) beantragt, der Rat solle den Landkreis Schaumburg auffordern, Schülerfahrkarten universeller nutzen zu lassen, auch außerhalb der Schulzeiten und in angrenzenden Gemeinden.

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Auch Schüler müssen sich jetzt nach den allgemeinen Fahrplänen richten – Schulbusse gibt es nicht mehr.

Quelle: pk

Rinteln. Beim Landkreis dürfte man beim Lesen dieser Zeilen laut gelacht haben. Denn genau das ist bereits am 16. Juni 2015 vom Kreistag beschlossen worden.

Im Kreistag sitzt für die WGS in Rinteln der Kreistagsabgeordnete Heinrich Sasse. Stellt sich die Frage, war er nicht in der Sitzung, ist diese Information an ihm vorbeigegangen oder hat es an der innerparteilichen Kommunikation gehakt?

Das erweiterte Fahrkartenangebot ist ein Ergebnis der Verhandlungen mit den Busunternehmen, bei denen es zunächst um etwas völlig anderes ging – nämlich um die Neuregelung der Schülerbeförderung.

Bisher ist der Schülerverkehr zu drei Vierteln im Rahmen des öffentlichen Nahverkehrs abgewickelt worden, ein Viertel im sogenannten Freistellungsverkehr. Das waren Busse, die ausschließlich für die Schülerbeförderung unterwegs waren. Seit Beginn des neuen Schuljahres im September 2015 ist dieses Modell Geschichte. Auch Schüler müssen sich nach den öffentlichen Fahrplänen richten. Vorteil für den Landkreis: Die Kosten für die Schülerbeförderung sinken.

Im Gegenzug können die Schüler mit der Fahrkarte jetzt auch außerhalb der Schulzeiten alle Buslinien im Landkreis ohne zusätzliche Kosten nutzen.

Das bedeutet in der Praxis, man kann Mitschüler im Nachbarort am Nachmittag mit einem Bus besuchen. Das gilt auch für die Wochenenden. Einzige Ausnahme: die großen Ferien.

Der Autor des WGS-Antrages, Gert Armin Neuhäuser, nahm die Panne sportlich: „Dumm gelaufen.“ wm

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