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Schul- und Energiepolitik stehen im Fokus

Rinteln / WIR Schul- und Energiepolitik stehen im Fokus

Die Wählerinitiative „WIR für Schaumburg“ informiert an den Sonnabenden auf dem Rintelner Marktplatz über ihre kommunalpolitischen Vorstellungen. Neben weiteren Mitgliedern stehen vor allem die beiden Spitzenkandidaten Viktor Frank und Hans Jürgen Müller den Bürgern Rede und Antwort.

Rinteln (rd). „Am letzten Samstag hatten wir sehr viele Gespräche“, berichtet nun Viktor Frank, WIR-Spitzenkandidat in Rinteln für die Kreistagswahl. „Es gab zwei Schwerpunkte in unseren Gesprächen“, so Frank weiter: „Die Schul- und Bildungspolitik für Rinteln, aber auch die Energiepolitik.“

Viele Bürger hätten Fragen zur Integrierten Gesamtschule gestellt und deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie für Rinteln diese Schulform wünschen. „Die Oberschule ist nicht unser Modell“, hätte viele Rintelner Eltern gesagt.

Breiten Raum in den Bürgergesprächen nahm auch die künftige Energiepolitik ein. Dabei seien die Gespräche zur Windenergie sehr kontrovers ausgefallen. Vor allem die Standortfragen spielten eine entscheidende Rolle. „Überall, aber nicht bei mir“, so kann man die Positionen vieler Bürger zusammenfassen. Die Solarenergie dagegen wurde kaum kontrovers diskutiert. „Das mag daran liegen, dass viele Bürger in Rinteln bereits Solaranlagen auf ihren Dächern haben“, mutmaßt Frank.

Auch die geplante Bürgersolaranlage im Industriegebiet Deckbergen sei überwiegend positiv erörtert worden. „Mit dieser Solaranlage können etwa 200 Haushalte mit Strom versorgt werden, dafür wird eine Gesamtfläche von 12.000 Quadratmetern benötigt – und die Kosten belaufen sich auf etwa zwei Millionen Euro“, berichtet Frank und fügt hinzu: „Es ist geplant, diese Bürgersolaranlage als Gemeinschaftsanlage entstehen zu lassen, an der sich auch Bürger, Geschäfte, Banken und Betriebe beteiligen können.“

Hans Jürgen Müller, ebenso WIR-Kandidat, fügt hinzu: „Diese Bürgersolaranlage ist ein gutes Beispiel dafür, dass man Energiepolitik sehr gut auch jenseits und unabhängig von den Großkonzernen gestalten kann.“

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