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Schwestern stehlen Zigaretten

Prozess in Rinteln Schwestern stehlen Zigaretten

Zwei Jahre nach dem Einstecken von 17 Schachteln Zigaretten sind nun drei Schwestern wegen gemeinschaftlichen Diebstahls verurteilt worden.

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Anwalt vor Gericht

Rinteln. Die 23, 27 und 36 Jahre alten Frauen hatten die zum Eigenkonsum bestimmten Glimmstängel in einem Rintelner Warenhaus entwendet, ein Detektiv hatte sie dabei erwischt.

 Die beiden älteren Angeklagten, die jeweils ein knappes Dutzend Vorstrafen aufweisen, erhielten Bewährungsstrafen von sechs und sieben Monaten. Dagegen kam die jüngste Schwester – in ihrem Strafregister waren erst drei Eintragungen notiert – mit einer Geldstrafe von 250 Euro davon.

 Der Fall: Im Dezember 2012 ging das Trio in der Mittagszeit in das Geschäft und steckte zunächst drei Flaschen Parfüm ein. Aus Angst, entdeckt zu werden, stellten die Frauen jedoch die Artikel wieder ins Regal. Als sie in den Kassenbereich kamen, stahl die 23-Jährige dort zwei Schachteln Zigaretten, ihre 27-jährige Schwester nahm vermutlich vier Packungen mit. Der Rest ging auf das Konto der 36-Jährigen. Nach dem Passieren der Kasse wurden sie dann vom Detektiv gestellt. „Das ist ein schlechtes Geschäft“, wandte sich Richter Christian Rost an die jüngste Angeklagte, die für zwei geklaute Zigarettenschachteln (die sie nicht einmal behalten durfte) jetzt eine Geldstrafe in Höhe von 250 Euro berappen muss.

 In die Bewährungsstrafen der beiden älteren Geschwister wurden frühere Sanktionen einbezogen, unter anderem ein Urteil des Amtsgerichts Tecklenburg. Vor vier Monaten kassierte das Duo dort ebenfalls Bewährungsstrafen für einen gemeinschaftlichen versuchten Diebstahl. Dabei nahm die eine Täterin zwei Dosen Zigaretten (14 Euro) aus der Auslage eines Supermarktes, während die andere absicherte und eine mitgeführte Tasche öffnete. Sie bemerkten dann, dass ein Detektiv die Tat beobachtete. Daraufhin legten sie die Zigaretten wieder ins Regal.

 Mit seinem jetzigen Urteil folgte Richter Rost im Wesentlichen dem Antrag von Staatsanwalt Günter Wilkening.

maf

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