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Schwitzen im Kaminzimmer

Weser-Fit-Rinteln Schwitzen im Kaminzimmer

„Weser-Fit-Rinteln“, das ist nicht allein der große Neubau auf der Burgfeldsweide. Auch das alte VTR-Vereinsheim wird per Umbau in das rund eine Million Euro teure Projekt der Vereinigten Turnerschaft integriert. Der Eingang zum Anbau liegt gleich neben dem zum 36 Jahre alten Klinkerbau.

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Das künftige Sport- und Fitnesszentrum der VT Rinteln auf der Burgfeldsweide – links das Vereinsheim, rechts der 540 Quadratmeter große Neubau.

Quelle: jan

Rinteln. „Auf Klinker am Neubau haben wir verzichtet“, sagt VTR-Chef Karl-Heinz Frühmark beim Besuch dieser Zeitung auf der Baustelle (wir berichteten). „Das war zum einen eine Kostenfrage, zum andern hätten wir den 1981 verwendeten Klinkerstein nicht mehr bekommen. Das hätte ausgesehen wie gewollt und nicht gekonnt.“ Die Außenmauern des betagten Gebäudes sollen stehen bleiben, wie sie sind. Als Erstes erneuert werden soll das Flachdach. „An dem haben wir seit der Errichtung nichts gemacht, das ist jetzt fällig.“ Geplant ist, dass der Dachdecker schon vor der Fertigstellung des Neubaus, also vor Juni, mit der Arbeit beginnt.

Wohnung wird zur Geschäftsstelle

Frühmark schließt das Vereinsheim auf. „Achtziger-Jahre-Charme“, scherzt er angesichts des Kontrastes zum Neubau, der durch einen inneren Zugang direkt mit dem Altbau verbunden ist. Die aus dem Eingangsbereich in den Keller führende Treppe soll im Zuge des Umbaus verschwinden. „Ich hatte schon immer das Gefühl, man steht vor einem dunklen Loch. Das machen wir dicht. Die Treppe wird auf die andere Seite verlegt.“ Das Geschäftszimmer wird künftig Sitzungsbereich. Die ins Vereinsheim integrierte Wohnung wird zur Geschäftsstelle umgebaut, inklusive Personalraum, Küche und Trainerumkleidebereich mit Dusche. Dieser Trakt hat Priorität, denn: „Die Geschäftsstelle soll als erstes umziehen, damit der Betrieb reibungslos weiterlaufen kann.“

Designfußboden statt Parkett

Die Innenwand zwischen Thekenbereich und Saal wird nach dem Wegfall der Gästebewirtschaftung entfernt, ebenso wie die Theke selbst. In dem so zusammengelegten größeren Raum sollen später Fitnessgeräte stehen. Wie schon im Neubau werden auch dort die Fenster bis zum Boden hinunterreichen. Das 36 Jahre alte, mehrfach abgeschliffene Parkett wird herausgenommen und durch einen Designfußboden ersetzt. Dieser wird nicht, wie der in den Gruppenräumen des Neubaus verwendete, flächenelastisch sein.

In den Geräte-Fitness-Bereich integriert wird auch der jetzige wabenförmige Barraum. „Die Form des Raums bietet sich für Zirkeltraining an“, sagt Frühmark. Für Aufwärm- und Dehnübungen ist das heutige Kaminzimmer vorgesehen. Dort sollen Sporttreibende vom Spätherbst an auch beim Hanteltraining ins Schwitzen kommen. jan

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