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Sechs Polizisten vernommen

Kinderporno-Prozess Sechs Polizisten vernommen

Der Prozess um den Besitz kinder- und jugendpornografischer Schriften ist nun mit der Vernehmung von sechs Polizisten fortgesetzt worden. Diese waren überwiegend an einer Durchsuchungsaktion beim Angeklagten beteiligt.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

Rinteln. Wie berichtet wird dem Rintelner (58) vorgeworfen, er habe rund 1100 einschlägige Bilddateien auf unterschiedlichen Datenträgern gespeichert. Der Mann bestreitet den Vorwurf und will gebrauchte Computer und Datenträger über eBay erworben haben, ohne zu wissen, was sich darauf befindet.

Anfang Februar 2014 erstattete die inzwischen getrennt vom Angeklagten lebende Ehefrau Anzeige bei der Polizei. Noch am selben Tag kam es zu einer Durchsuchung wegen des Verdachts des Besitzes der Bilder. Nach Angaben eines Beamten wurde ein Eilbeschluss eingeholt, wonach eine Bereitschaftsrichterin diese Durchsuchung am frühen Abend anordnete.

Mehrere Polizisten wurden hinzugezogen, acht bis zehn Beamte sollen dann zu dem größeren Anwesen gefahren sein. In dem verwinkelten Gebäude mit Lageräumen, Wohnungen und Werkstatt teilten sich die Fahnder auf – und stellten schließlich Computer und diverse CDs sicher.

Ein Beamter berichtete von einem Objektteil, das vom Fußboden bis zur Decke mit Gegenständen vollgestellt war. „Da konnten sie nichts finden ohne Bagger“, äußerte der Mann. Der Prozess wird am kommenden Dienstag fortgesetzt. maf

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