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„Selbst ich kriege eine Gänsehaut“

Reisen „Selbst ich kriege eine Gänsehaut“

Reisen ist die große Leidenschaft der Wahl-Krainhäger Manuela-Maria und Jens Schneider. Seit die beiden im 1989 mit ihren gemeinsamen drei (von heute vier) Kindern über Ungarn aus der damaligen DDR in den Westen geflohen sind, haben sie die so gewonnene Freiheit intensiv genutzt und im Laufe der Jahre alle sieben Kontinente bereist.

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Manuela Schneider erzählt Bewohnern von ihren vielen Reisen.

Quelle: wk

Obernkirchen (wk). Welche Länder und Regionen sie dabei kennengelernt haben, darüber hat Manuela-Maria Schneider nun in Form eines kurzweiligen Lichtbildvortrages berichtet, den sie im Alten- und Pflegeheim „Haus Bergfrieden“ gehalten hat.

 Auf alle Destinationen einzugehen, die die Schneiders als Familie oder Ehepaar auf ihren weltweiten Reisen bislang angesteuert haben, würde den Rahmen dieses Zeitungsberichtes sprengen. Insofern sei exemplarisch erwähnt, dass sie sowohl mit der Transsibirischen Eisenbahn als auch der Transmongolischen Eisenbahn unterwegs waren. Ferner gingen sie in Afrika auf Safari, flogen mit einem Heißluftballon über das „Tal der Liebe“ in Kappadokien (Türkei), erkundeten Island mit dem Jeep und besichtigten in Jordanien die aus Fels gehauene antike Stadt Petra. Außerdem bestaunten sie Pinguine in der Antarktis und aßen gegrillte und dann am Stück servierte Flughunde in dem in der Südsee gelegenen Inselparadies Palau. Ein kulinarisches Erlebnis, das Manuela-Maria Schneider geschmacklich irgendwo „zwischen Hühnchen und Täubchen“ einordnete, wobei der Genuss recht nahe an den einer Wachtel herankomme. Soll heißen: Die zu den Fledermäusen gehörenden Flughunde haben „sehr lecker“ geschmeckt.

 Über die vom höchsten Berg der Welt, dem Mount Everest, gekrönte Himalaya-Region berichtete die Weltreisende indes, dass es dort Brauch sei, Verstorbene öffentlich zu verbrennen. Dabei brachte sie ihre Betroffenheit über die sich dort vor Kurzem ereignete Erdbebenkatastrophe, der Tausende Menschen zum Opfer gefallen sind, mit der Anmerkung zum Ausdruck, dass in Nepal derzeit sicherlich viele solcher Bestattungsfeuer brennen würden: „Selbst ich bekomme da eine Gänsehaut“, verriet die gelernte Krankenschwester, die heute in der Krainhäger Arztpraxis ihres Ehemannes mitarbeitet.

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