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Senioren erteilen Müllplänen eine Abfuhr

Rückfahrverbot für Abfalltransporter Senioren erteilen Müllplänen eine Abfuhr

Der Seniorenbeirat lehnt den Plan der Abfallwirtschaft Schaumburg (AWS), in Straßen ohne Wendemöglichkeit keinen Müll mehr abzufahren, kategorisch ab.

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Sackgasse ohne Wendemöglichkeit: Die Anwohner müssen den Müll bei einer Umsetzung des Rückwärtsfahrverbots für Müllfahrzeuge mehrere Hundert Meter zum Sammelplatz transportieren.

Quelle: peb

Rinteln. Das machte Eckard Strohmeier, Vorsitzender des Rintelner Seniorenbeirats, in der jüngsten Sitzung deutlich.

Alternativen finden keine Anklang

Durch ein geplantes Rückfahrverbot für Müllfahrzeuge, das zurzeit auf Bundesebene diskutiert wird, müssen Anwohner von Sackgassen ohne Wendemöglichkeit damit rechnen, ihren Müll in Zukunft bis zur nächsten Durchfahrtsstraße transportieren zu müssen (wir berichteten). „Ältere Bürger und Menschen mit Behinderung können den Transport nicht bewältigen“, sagt Strohmeier. „Auch den Vorschlag des Landkreises, dass dann Nachbarn einspringen und helfen sollten oder eine Firma zu beauftragen ist, kann der Seniorenbeirat nicht akzeptieren. Wer übernimmt dann die Kosten?“ Schließlich bezahle der Bürger Gebühren für den Abtransport des Mülls und deshalb sei die AWS verpflichtet, den Müll zu entsorgen, so Strohmeier. „Die Abfuhrpraxis darf nicht zum Nachteil der Senioren und Menschen mit Behinderung geändert werden. Die Kreistagsabgeordneten der Stadt Rinteln sollen sich für die Beibehaltung der bisherigen Abfuhrpraxis einsetzen“, lautet die Forderung des Seniorenbeirates.

Fahrplanbuch wird gedruckt

Bei einer anderen Forderung hat der Seniorenbeirat bereits einen Erfolg zu vermelden: Wie Bürgermeister Thomas Priemer dem Seniorenbeirat mitteilte, wird der Landkreis ein Fahrplanbuch und ein Liniennetzplan für alle Städte und Gemeinden in Schaumburg drucken lassen. Dafür habe sich Priemer in der Hauptversammlung der Bürgermeister im Januar vehement eingesetzt. „Neben dem Internet und der telefonischen Auskunft ist das Fahrplanbuch ein wichtiger Informationsträger besonders für ältere Menschen. Dieser Argumentation sind weitere Städte und Gemeinden gefolgt und haben einen Fahrplan gefordert. Mit dem Ergebnis, dass das neue Fahrplanbuch in DIN-A4-Format gedruckt wird“, berichtet Priemer.

Eine weitere wichtige Orientierungshilfe im Öffentlichen Personennahverkehr sei ein Liniennetzplan. Dieser sei im Fahrplanbuch nach Auskunft des Landkreises für das gesamte Netz enthalten. „Für einen ergänzenden Liniennetzplan für die Stadt Rinteln macht sich unsere Demografiebeauftragte weiterhin stark“, so der Bürgermeister. Dabei sei die Demografiebeauftragte Linda Mundhenke aber auf die Unterstützung der Verkehrsbetriebe und des Landkreises angewiesen. peb

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