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Senioren wollen Unterstützung von Amtsleitern

Beirat Senioren wollen Unterstützung von Amtsleitern

Nach den Kommunalwahlen 2016 wird auch in Rinteln ein neuer Seniorenbeirat gewählt. In Vorbereitung auf diese Wahl hat der Beirat bei seiner jüngsten Sitzung Vorschläge zur Änderung der Satzung beschlossen.

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Eckard Strohmeier

Rinteln (peb). Die Änderungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Anzahl der Mitglieder, die Länge der Amtsperiode und die Anzahl der Stimmen der Delegierten bei der Beiratswahl.

 Der Beirat besteht zurzeit aus elf Mitgliedern. Diese müssen das 60. Lebensjahr vollendet und Einwohner der Stadt sein. Sie dürfen kein kommunales Mandat bei der Stadt innehaben. „Der Seniorenbeirat soll auf sieben Mitglieder reduziert werden“, schlägt der Vorsitzende Eckard Strohmeier vor. „Dafür sollen vier Ersatzmitglieder gewählt werden, die bei Bedarf – sei es durch Verzicht, Wegzug, Krankheit oder Tod – nachrücken können.“ Sinkt die Anzahl der Mitglieder unter fünf – in der zurzeit gültigen Satzung sind es sechs – ist eine Nachwahl anzusetzen.

 Die Legislaturperiode soll von fünf auf drei Jahre verkürzt werden. „Für ältere Menschen ist eine Amtszeit von fünf Jahren eine sehr lange Zeit. Andere Kommunen im Landkreis machen es uns vor und fahren sehr gut damit.“

 Die Mitglieder des Beirates werden in einer Delegiertenversammlung gewählt. Alle Vereine und Gruppierungen, die in der Altenarbeit in Rinteln tätig sind, sowie die Bewohner von Altenheimen und Seniorengemeinschaftseinrichtungen können je zwei Delegierte in die Versammlung entsenden. Senioren, die nicht in Vereinen oder Gruppierungen der Altenarbeit organisiert sind, können ebenfalls zwei Delegierte schicken, die in einer gesonderten Wahlversammlung bestimmt werden. Einzelbewerber können als Delegierte zur Wahl zugelassen werden, wenn ihr Antrag von mindestens zehn wahlberechtigten Senioren unterzeichnet ist. Geht es nach dem Vorschlag des Seniorenbeirates, sollen künftig drei Mitglieder in die Delegiertenversammlung entsendet werden können.

 Die Stadt lädt zur Delegiertenversammlung ein und führt die Wahl durch. Jeder Delegierte hat aktuell nur eine Stimme. „Wir möchten, dass jeder drei Stimmen hat“, sagt Strohmeier. „Bei der letzten Wahl waren etwa 25 Delegierte anwesend. Da war es schwierig, elf Seniorenmitglieder aus diesem Kreis zu wählen.“

 Auf die Änderung des Paragrafen 10 der Satzung legt Strohmeier Wert. Dieser betrifft die Zusammenarbeit mit der Verwaltung. „In der neuen Satzung soll verankert sein, dass nicht nur der Bürgermeister den Seniorenbeirat bei deren Arbeit unterstützt, sondern auch die erforderliche Unterstützung durch die Amtsleiter gewährleistet ist.“

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