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Senioren wollen einen Jugendbeirat

Offen für Zusammenarbeit Senioren wollen einen Jugendbeirat

„Mit 66 Jahren ist noch lang’ noch nicht Schluss“ – dieser Part aus einem der bekanntesten Songs von Udo Jürgens könnte gut und gerne auch das Motto für die Arbeit des Seniorenbeirates der Stadt Rinteln sein.

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 Ein Jugendlicher hilft einer Seniorin am Computer. In Rinteln wollen Senioren nun Jugendliche unterstützen, einen Beirat in der Stadt zu gründen.

Quelle: dpa

Rinteln. Die aktiven Oldies, viele davon bringen reiche Erfahrungen aus Beruf und ehrenamtlicher Tätigkeit mit ein, ließen während der Beiratssitzung in dieser Woche keinen Zweifel, daran, dass sie auch über die 66er-Marke hinaus willens und fähig sind, mitzumischen beziehungsweise sich einzumischen und das nicht nur, wenn es um ihre eigenen Belange geht.

 Mit der Frage „Braucht Rinteln einen Jugendbeirat?“ machte Eckard Strohmeier als Vorsitzender aufmerksam auf eine der aktuellen Baustellen als Ausdruck dafür, dass der Seniorenbeirat in größeren Zusammenhängen denkt und wirkt. „Wir unterstützen so was“, brachte er die Haltung des Gremiums auf den Punkt. Denn was in anderen Kommunen des Landkreises bereits erfolgreich praktiziert werde, das sollte auch in Rinteln funktionieren. Zwar seien die Versuche in der Weserstadt, die Jugend nachhaltig für das Mitwirken in einem Beirat zu gewinnen, bislang über kurz oder lang immer wieder verebbt, was aber kein Grund sei, das Projekt nicht erneut anzupacken, machte er deutlich. Der Seniorenbeirat spreche sich aber aufgrund der Erfahrungen in der Vergangenheit für ein Mindestalter der jugendlichen Beiratsmitglieder von 14 Jahren aus.

 Schnittmengen mit der Stadt Rinteln in Bezug auf einen künftigen Jugendbeirat sieht der Seniorenbeirat etliche, würde das Projekt aber gerne auf eine breitere Basis stellen, regte Strohmeier an. Denn es gebe zwar Ansätze einer Kooperation von Jugendlichen mit der Stadt Rinteln, diese seien jedoch bislang nur auf Projekt bezogene Aktionen beschränkt. Beispiel: die Skaterbahn am Schulzentrum in der Südstadt, die mithilfe der Verwaltung aufgemöbelt werden soll.

 Der Seniorenbeirat der Stadt Rinteln ist grundsätzlich offen für die Zusammenarbeit mit Jugendlichen – das konnte die kleine Delegation von Schülern und Lehrerinnen der Hildburgschule Rinteln von der Beiratssitzung mitnehmen, die um Unterstützung für ein aktuelles Projekt warb.

 Johanna-Luisa Beckmann als betreuende Lehrkraft erläuterte dazu: Vor dem Hintergrund, „dass Schülerinnen und Schüler ohne Frühstück in die Schule kommen“, bearbeitet der Wahlpflichtkurs Hauswirtschaft zurzeit das Thema „Ein gesundes Frühstück von Jung und Alt“. Das Projekt wird sowohl von der Stadt Rinteln als auch vom Seniorenbeirat unterstützt und ist zugleich der Beitrag der Hildburgschule zum bundesweiten Schulwettbewerb „Küchen für Deutschlands Schulen“. Dabei gibt es eine Schulküche zu gewinnen. who

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