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Sogar Hörgeräte bleiben zurück

Rinteln / Weserangerbad Sogar Hörgeräte bleiben zurück

Die Freibadsaison ist vorbei. Was bleibt, das sind Handtücher. Während die wertvolleren Gegenstände im Weserangerbad früher oder später von ihren Eigentümern abgeholt werden, scheint den Gästen ihr Handtuch nicht so sehr am Herzen zu liegen. Ungefähr 20 Stück sind am Ende der Saison zurückgeblieben, erzählt Sascha Rose von den Bäderbetrieben Rinteln.

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Niemand wollte die zahlreichen Handtücher, Sonnenbrillen und anderen Fundsachen haben, die Susanne Feldmann vorzeigt. Aber vielleicht finden sich die Besitzer ja noch. 

Quelle: jak

Von Jakob Gokl

Rinteln.   Einen ungewöhnlichen Fund hat man dieses Jahr am Campingplatz Doktorsee gemacht. „Da hat doch tatsächlich jemand ein Hörgerät vergessen“, erzählt Mitarbeiterin Christine Deppe amüsiert. Abgeholt hat es allerdings bis jetzt noch niemand. „Das müsste man doch merken?“, fragt Deppe sich verwundert.

 Doch abseits dieses nicht gerade alltäglichen Funds dreht es sich auch am Doktorsee meist um Handtücher, erklärt Deppe, während sie eine prall gefüllte Schublade öffnet. Unter den zahlreichen Handtüchern kommen weitere ungeliebte Gegenstände zum Vorschein: Bestimmt zehn Sonnenbrillen holt sie hervor, die Ausbeute reicht von buntem Plastik bis zu sportlich-extravaganten Modellen.

 Daneben liegt das Hörgerät, säuberlich verpackt und in einem Aschenbecher zwischengelagert. Vielleicht vermisst es der Besitzer ja doch noch. Am Doktorsee wird es vorerst weiter auf ihn warten.

 Der größte Teil der Fundstücke, die sich in der Schublade befinden, wurden am Strand gefunden, erklärt Deppe. Doch die meisten Gäste würden etwas in den Appartments vergessen, erklärt Susanne Feldmann, ebenfalls Mitarbeiterin am Doktorsee. Sie selbst habe dort unter anderem schon eine ganze Reihe Zahnspangen und Ladegeräte gefunden. Allerdings sei hier leicht zu klären, wem die Fundstücke gehören. Die Gäste werden dann kontaktiert und die Gegenstände zugesandt, erklären die beiden Frauen.

 Sofern es nachvollziehbar ist, wem ein Gegenstand gehört, handhabt man das auch im Freibad ähnlich. „Bei Geldbörsen zum Beispiel“, erklärt Sascha Rose. Diese würden allerdings, ebenso wie Handys, nur sehr selten beim Kassenhäuschen abgegeben. Denn die Mitarbeiter des Freibads sind darauf angewiesen, dass ehrliche Finder die Fundstücke beim Personal abgeben. Was allerdings nicht jeder tue.

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