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Späte Grüße des Winters

Rinteln/ Winterschäden Späte Grüße des Winters

Bei sommerlichen Temperaturen ist der Winter bei den meisten Menschen ganz weit hinten ins Bewusstsein gerückt. Nicht so bei den Mitarbeitern des städtischen Bauamtes. Sie beschäftigen sich fast täglich mit der kalten Jahreszeit – oder zumindest mit dem, was sie hinterlassen hat.

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Noch immer sind nicht alle Winterschäden beseitigt.

Denn noch immer sind nicht alle Winterschäden beseitigt. „Aber es geht gut voran“, sagt Bauamtsleiter Andreas Wendt.

 Erst gestern wurden die Arbeiten an der Straße Hinter der Reihe in Friedrichshöhe abgeschlossen. Dort wurde eine neue Deckschicht aufgebracht. Und auch die Arbeiten an der Friedrichshöher Straße zwischen Krankenhagen und Friedrichshöhe sind so gut wie abgeschlossen. Sie waren eigentlich schon für die Osterferien geplant, konnten wegen der damals anhaltend schlechten Witterung aber nicht ausgeführt werden. Deshalb wurden sie nun auf die Sommerferien verschoben. „Ein Termin außerhalb der Ferien war nicht möglich, da die Schulbusse auf dieser Strecke fahren“, erklärt Volker Kierat vom Bauamt.

 Auch die Hünenburgstraße in Hohenrode, der Engernweg in Rinteln, die Egge und der Eckerngarten in Volksen haben nach Auskunft des Bauamts seit dem Winter eine neue Deckschicht oder eine Oberflächenbehandlung erhalten. Heute beginnen zudem die Arbeiten an der Stükenstraße, am Montag bekommt die Zufahrtsstraße zur Paschenburg eine neue Deckschicht.

 „Die schlimmsten Stellen haben wir dann repariert“, sagt Kierat. Die einzige Maßnahme, die in diesem Jahr noch aussteht, ist die Aufbringung eines neuen Belags Hinterm Lande in Krankenhagen.

 Natürlich gebe es weitere Straßen, deren Zustand vor allem aus Sicht der Anwohner schlecht ist. Diese seien jedoch in diesem Jahr nicht mehr für eine größere Maßnahme vorgesehen. „Alles ist in einem einzigen Jahr auch überhaupt nicht zu schaffen„, sagt Kierat. Neben den Winterschäden müsse man sich ja auch noch um die „normalen“ Schäden kümmern. Der Baubetriebshof sei jedoch das ganze Jahr über unterwegs, um kleinere Löcher provisorisch zu flicken, unter anderem in der Drift werden die Mitarbeiter noch tätig werden.

 In finanzielle Bedrängnis haben der starke Winter und die mit ihm einhergehenden Schäden das Bauamt aber nicht gebracht, erklärt dessen Leiter. „Im Moment stehen noch Haushaltsmittel zur Verfügung“, sagt er. Es sei auch nicht abzusehen, dass zusätzliche Mittel benötigt werden.

 Zu den aktuellen Baumaßnahmen, die nicht mit dem vergangenen Winter zusammenhängen, zählt beispielsweise die Erneuerung des Bürgersteigs „Unter dem Hopfenberge“. Dort standen die Pflastersteine zuletzt streckenweise in alle Himmelsrichtungen. Auch die Bahnschienen, die in Höhe von riha Wesergold die Braasstraße querten, wurden entfernt. An ihnen kamen in der Vergangenheit immer wieder Radfahrer zu Fall. Nicht zuletzt ist auch der Alte Hafen ein Bereich, mit dem sich die Mitarbeiter des Bauamtes momentan immer wieder beschäftigen.

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