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Stadt investiert in Feuerwehren

Jahresversammlung Stadt investiert in Feuerwehren

Bei der Feuerwehr wird nicht gespart, das unverzichtbare und ehrenamtlich geleistete Engagement für die Sicherheit der Einwohner ist der Stadt auch in den nächsten Jahren viel Geld wert.

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Ist schon winterfest und regendicht: das neue Feuerwehrhaus in Möllenbeck.

Quelle: dil

Rinteln. Bei der Jahresversammlung der Ortsfeuerwehr Rinteln, die im Brückentorsaal auch Vertreter der anderen Ortswehren aus dem Stadtgebiet zu Gast hatte, gab es viel Lob und die Zusage weiterer Unterstützung.

 Im Bau befinden sich derzeit die Feuerwehrgerätehäuser in Möllenbeck und Todenmann. Bei beiden ist die Gebäudehülle fertig. Im Klosterdorf wird schon an der Innenausstattung gearbeitet, im Kirschendorf trocknet der schon isolierte und mit grauen Platten verkleidete Bau noch aus. In beiden Fällen wird die jeweilige Ortsfeuerwehr Eigenleistungen einbringen. Damit sparen die Brandschützer der Stadt wiederum Kosten. Denn die Umsetzung des Feuerwehrentwicklungsplans bindet viel Geld.

 Ein Neubau steht noch in Deckbergen-Schaumburg an, in Krankenhagen soll ein Neubau im Rahmen der Schaffung eines Einkaufs- und Begegnungszentrums zwischen Volksbank und Grundschule kommen. Frühestens 2017 folgt dann noch der Neubau des Gerätehauses in Hohenrode, das im Moment als das schlechteste von allen gilt. Dort wie auch in Möllenbeck und Krankenhagen kommen oder kamen neue Fahrzeuge, die zu groß für die bisherigen Bauten sind (das Möllenbecker ist derzeit bei der Rintelner Feuerwehr untergestellt). Im Haushalt der Stadt für dieses Jahr stehen jedenfalls 1,1175 Millionen Euro für neue Gerätehäuser in Krankenhagen und Deckbergen-Schaumburg (wenigstens Grundsteinlegung geplant), darin enthalten außerdem Digitalfunk (50 000 Euro), Atemschutzgeräte (35 000 Euro), ein Feuerwehrfahrzeug für Engern (TSF), drei Mannschaftstransporter für Rinteln, Steinbergen und Wennenkamp.

 Stadtbrandmeister Friedel Garbe ist mit Tempo um Umfang der Investitionen zufrieden. Gebessert hat sich auch wieder die Lehrgangszuweisung der Feuerwehrakademie Celle. Lag sie vor einem Jahr noch bei 50 Prozent, was zu einem erheblichen Ausbildungsstau führte, so sind es nun 75 Prozent. „Das ist in Ordnung. Wir schicken zuerst die neuen Führungskräfte, damit diese die vorgeschriebenen Lehrgänge absolvieren und von kommissarischer in feste Leitungsfunktion kommen. Danach kommen die anderen Brandschützer dran. „Wir brauchen dieses Jahr allein 52 Truppmannausbildungen1 für Neuzugänge aus den Jugendfeuerwehren“, rechnet Garbe vor. „52 ist ungewöhnlich viel, normal haben wir etwa 25, was bei den Aktiven die Verluste in Richtung Altersabteilung ausgleicht.“ Bei den Jugendfeuerwehren gibt es 2016 einen Rückgang gegenüber 2015 um 13 Mitglieder, bei den Kinderfeuerwehren dagegen eine Erhöhung um sieben. Garbe: „Das schwankt mal nach oben, mal nach unten, ist nicht beunruhigend.“ Die 18 Feuerwehren haben 580 Mitglieder, die 17 Jugendfeuerwehren 240, hinzu kommen 135 Kinder in Feuerwehrgruppen. Um trotzdem nirgendwo unter die Sollstärken zu rutschen, wird auf Landesebene überlegt, die Altersgrenze für Aktive von 63 auf 65 Jahre zu erhöhen. Darüber berichtete der stellvertretende Kreisbrandmeister Dirk Hahne. Für Garbe kein Problem: „Wir sind froh über jeden, den wir länger in unseren Reihen halten können. Die Älteren müssen ja nicht in vorderster Front bei den Einsätzen stehen, auch dahinter gibt es genug zu tun.“

 Bürgermeister Thomas Priemer dankte den Blauröcken: „Wir wissen, dass wir uns auf Sie verlassen können. Sie erleben Tragödien, gehen da rein, wo andere rausrennen.“ Ortsbürgermeister Friedrich-Wilhelm Rauch wünschte den Brandschützern, dass sie von ihren Einsätzen immer heil zurückkommen. Polizeichef Wilfried Korte betonte die stets gute Zusammenarbeit mit den Wehren: „Wir gehören einfach zusammen.“ Mit Berichten, Ehrungen und Beförderungen endete die Versammlung. dil

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