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Stadt will Tourismuspotenzial besser nutzen

Rinteln Stadt will Tourismuspotenzial besser nutzen

Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Rinteln – und nun sollen die Potenziale besser aus- beziehungsweise abgeschöpft werden.

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Rinteln. Das heißt, für die vielen Radfahrer wird eine Extratour zum längeren Bleiben vorbereitet: „WeserErleben“. Und für die vielen Wohnmobilfahrer gehen die Zeiten kostenloser Aufenthalte zu Ende. Demnächst werden an der Dankerser Straße Gebühren erhoben. Wie viel und in welcher Weise, das ist noch offen.

Der Verwaltungsausschuss hat sich in vertraulicher Sitzung mit beiden Themen befasst. „WeserErleben“ entspricht ohnehin dem Trend der Stadtpolitik. Die Kernstadt öffnet sich ja schon stärker zum Fluss. Im nächsten Jahr sollen Radfahrer zwischen Hessisch Oldendorf und Rinteln auf eine Rundtour beiderseits der Weser gelockt werden, wobei einer der Höhepunkte das noch recht neue Naturschutzgebiet Hohenroder Kiesteiche sein soll. Bis hin zum Fischadler sind dort viele und seltene Vogelarten zu beobachten, bald auch Wasserbüffel, bisher schon Esel. Die Fähre in Großenwieden und die dortige Kiesseenplatte dürften weitere Höhepunkte werden.

Der Verwaltungsausschuss stimmte jetzt dem Entwurf einer Vereinbarung mit den Projektpartnern Stadt Hessisch Oldendorf, den Landkreisen Schaumburg und Hameln-Pyrmont, dem Naturpark Weserbergland sowie den Nabu-Ortsgruppen Rinteln und Hessisch Oldendorf zu. 20 Prozent der anrechnungsfähigen Kosten werden vom Land Niedersachsen gefördert, 50 Prozent aus EU-Mitteln. Das Gesamtprojekt kostet 260000 Euro. Die Stadt Rinteln hat einen Eigenanteil von 30000 Euro schon im Haushalt dieses Jahres stehen, wird diesen laut Bürgermeister Thomas Priemer aber auf 2016 übertragen, denn erst dann beginnen die praktischen Maßnahmen. Die Projektträgerschaft soll beim Landkreis Hameln-Pyrmont angesiedelt sein. Den einzelnen Radfahrer kostet dies nichts extra.

Anders dagegen sieht es beim Wohnmobilplatz Dankerser Straße aus. Seit Jahren ist die Nutzung kostenlos, weil es nach Erhalt von Fördermitteln für das Anlegen des Platzes eine zehnjährige Gebührensperre gab. Ende des Jahres läuft diese aus, die Stadt will kassieren, was von anderen Anbietern von Stellplätzen schon lange wegen der Gleichbehandlung gefordert wurde. Bisher war man im Rathaus immer besorgt, dann könne diese meist gut betuchte Klientel wegbleiben und würde nicht mehr pro Tag und Kopf an die 100 Euro in der Innenstadt ausgeben. „Über das ,Ja‘ sind wir uns im Verwaltungsausschuss einig geworden, über das ,Wie‘ noch nicht“, teilt Priemer mit. Über das „Wie“ soll in der öffentlichen Ratssitzung am 25. Juni diskutiert und entschieden werden. dil

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