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Stadthagen geht voran – in Rinteln kaum Interesse

Rinteln / Seniorenbeirat Stadthagen geht voran – in Rinteln kaum Interesse

Neidvoll blickt der Seniorenbeirat der Stadt Rinteln auf Bückeburg und Stadthagen. Dort kommen Projekte des Beirats voran. In Rinteln eher selten. Besonders enttäuscht waren die Beiratsmitglieder auf die geringe Resonanz für die Info-Veranstaltungen zum Thema Bürgerbus und Ärztemangel. Heinrich Tuxhorn, auch Mitglied des Kreisseniorenrates, meinte: „Der Vorsprung der anderen Städte ist so nicht aufzuholen.“

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Rinteln. Beim Bürgerbus berichtete Vorsitzender Eckard Strohmeier, dass Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz nach dem geringen Interesse der Bürger angekündigt habe, über einen verbesserten Service für Ortsteile wie Hohenrode mit Taxiunternehmen zu reden. Ein Ergebnis sei bisher nicht bekannt, so Strohmeier, „aber da ist jetzt die Verwaltung am Zug“.

 Zum Thema „Sicher und mobil im Straßenverkehr“ schlug Strohmeier auf Anregung der nicht anwesenden Demografiebeauftragten Linda Ruppel vor, eine Veranstaltung mit der deutschen Verkehrswacht anzubieten. Wo und wie, das blieb in der Sitzung offen.

 Konkreter wurde der Seniorenbeirat beim Projekt Bewegungsparcours für mehrere Generationen, das auch schon in der politischen Beratung war (wir berichteten). Strohmeier sprach sich dafür aus, ein Konzept zu erstellen, damit die Politiker wüssten, worüber sie entscheiden sollen. Als Standort könne er sich den Blumen wall vorstellen. Aber für ein Konzept müssten erst folgende Punkte abgeklopft werden:

 Erreichbarkeit zu Fuß in bis zu 15 Minuten,

 Auswahl geeigneter Geräte,

 Auswahl eines geeigneten Bodenbelags,

 Fragen der Wartung, Sicherheit und Versicherung klären.

 Eine Präsentation über das Parcourskonzept mit Einzeldarstellungen der geplanten Gerätestationen könnte als „Verkaufskatalog“ gegenüber Politik und Sponsoren dienen.

 Beiratsmitglieder fragten nach erfolgreichen Beispielen. Strohmeier und Tuxhorn berichteten, dass Stadthagen 2015 einen solchen Parcours bekommen solle, Bad Nenndorf und Bad Pyrmont schon je einen hätten. Ein Beispielprospekt von Bad Holzhausen bei Preußisch Oldendorf machte die Runde und Lust auf mehr. Strohmeier will einen Ortstermin in Bad Holzhausen organisieren, wo alles besichtigt werden und von einem Projektbeteiligten auch die Vorgeschichte erklärt werden könnte – samt Weg zur Finanzierung und politischen Durchsetzung. Geeignete Hersteller gibt es laut Strohmeier in Hannover und Leopoldshöhe. Alle waren dafür. Tuxhorn regte an, bei der Gesundheitsmesse im Herbst schon für das Projekt zu werben. Aber dafür konnte sich der Beirat nicht erwärmen. dil

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