Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Ständig droht Regen – doch Tausende kommen

Rinteln / Altstadtfest Ständig droht Regen – doch Tausende kommen

Glück gehabt: Ständig drohte beim 34. Altstadtfest Regen, doch nur am Sonnabend (13. August) ab 23.20 Uhr konnte man richtig nass werden. Aber da war der Hauptumsatz schon gelaufen. „Ich hatte keine Mühe, die Veranstaltung pünktlich um Mitternacht zu beenden“, freute sich Marktmeister Daniel Jakschik.

Voriger Artikel
Regenende zur Eröffnung
Nächster Artikel
Tester mit Fühler in Fritteuse: Fisch darf weiterbrutzeln

Voll was auf die Ohren gibt es von den Bühnen, wie hier von „Re-Play“ am Kirchplatz Süd. Und die Zuhörer machen mit. © tol

Rinteln (dil). „Angesichts des Wetters gut zufrieden“, hieß es gestern am Stand von Bauer Giese als Festbilanz, wo auch um 17 Uhr die Kartoffeln mit Kräuterdipp der Renner waren. Glücklich auch Jan Willem, der vor rund 150 älteren Semestern Witze riss, Lieder sang und dabei wegen Technikerausfalls von Jakschik und Country-Sänger Sonny B. auf der Bühne unterstützt wurde.

„Ihr seid das beste Publikum, das ich je hatte, und heute meine ich das auch so“, scherzte er zum Abschied.

Volles Haus am Sonnabendabend, als wegen des wohl besten Sounds und handgemachter Musik „Re-Play“ positiv auffielen, während die Band „Das Fiasko“ mehr durch Kostümshow als brillante Musik bestach. Sehr zufrieden mit allen drei Tagen auch Hubert und Robert Heitmann aus Herford mit ihren Luftblasen auf dem Wasserbecken. Es hatte sich herumgesprochen, wie viel Spaß es macht, darin herumzurollen. Ständig waren gestern drei bis vier Blasen besetzt, am Sonnabend sogar bis 23.30 Uhr.

Vom Andrang her war auch der Rintelner Einzelhandel mit seinem verkaufsoffenen Sonntag zufrieden. Nicht enges Geschiebe, sondern entspanntes Bummeln war zu sehen, und nicht nur bei Regenstippen zog es viele Besucher in die Geschäfte. Und die Magnetwirkung des Altstadtfestes reicht inzwischen wohl schon weit über die Region hinaus. Autokennzeichen wie HM, DU, MI, STD, MK, HSK, H, KLE, GER, FQA, GT, CE, PB und B waren allein auf dem Parkplatz an der Wallstraße zu sehen. Doch angesichts des Wetters dürften es wohl etwas weniger Besucher gewesen sein als bei Sonne.

Am Sonnabendabend kreiste ein unbekanntes Flugobjekt über Markt- und Kirchplatz. Das Fototeam Flugwanne aus Hameln hatte an dem ferngesteuerten Minihubschrauber eine Digitalkamera befestigt, alles zusammen fünf Kilo schwer und 8000 Euro wert. Damit wurden Luftaufnahmen aus 100 Metern Höhe geschossen – ferngesteuert von einer mobilen Bodenstation auf der Straße. Julian und Tobias Harland fotografierten für die Tourist-Info, die Bilder sollen in Werbeprospekten Besucher locken.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Die „Schlossklause“, die ehemalige Gaststätte an der Arensburg, fiel vermutlich Brandstiftung zum Opfer... mehr