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Stahlteil fällt auf Monteur

Unfall in Hamelner Industriegebiet Stahlteil fällt auf Monteur

Im Hamelner Industriegebiet Süd hat sich am Montagvormittag gegen 9.30 Uhr ein Arbeitsunfall ereignet – dabei hat ein Mann aus Rinteln vermutlich erhebliche Verletzungen davongetragen.

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Das Unglück ist bei Montagearbeiten an einem Prototyp in einer Halle passiert. Auch vor dem Gebäude steht ein Straßenfertiger.

Quelle: ube

Hameln/Rinteln. Der 51-Jährige wurde wenig später mit dem Intensivtransporthubschrauber „Christoph Niedersachsen“ nach Hannover zum Friederikenstift geflogen. Dem Arbeiter war das 300 bis 400 Kilogramm schwere Dach einer großen Straßenfertiger-Maschine auf den Kopf gefallen.

Der Unfall ereignete sich in einer Halle der „Volvo Construction Equipment Hameln GmbH“, in der unter anderem Prototypen getestet werden. Nach Angaben von Geschäftsführer Dirk Heusing führte der Mitarbeiter Montagearbeiten an einem solchen Prototyp durch. Das Dach des Kettenfahrzeugs, mit dem Asphaltdecken eingebaut werden, ist absenkbar und wird von vier Stützen gehalten. Was genau passiert ist, steht noch nicht fest.

Man sei derzeit dabei, das zu analysieren, sagte Heusing. Das Unternehmen habe umgehend die Berufsgenossenschaft und das Gewerbeaufsichtsamt eingeschaltet. „Wir sind erschrocken über das Unglück und hoffen sehr, dass es unserem Mitarbeiter schon bald wieder gut geht“, sagte der Geschäftsführer im Gespräch mit dieser Zeitung. „Alles andere ist im Moment zweitrangig.“

Kurz nach dem Unfall hatten sich eine Notärztin und mehrere Rettungsassistenten um den verletzten Arbeiter gekümmert. Das Team forderte den Rüstzug der Hamelner Feuerwehr an, um den Patienten so schonend wie möglich retten zu können.

Mit einem Kran des Unternehmens wurde zunächst das Dach angehoben. „Wir haben das Opfer dann auf einem speziellen Rettungsbrett fixiert und mit vereinten Kräften von der Maschine gehoben“, erklärt Brandinspektor Eugen Steiger. Der Hubschrauber der DRF landete auf einem benachbarten Firmengelände. Die Besatzung war von Polizisten und Feuerwehrleuten per Funk zum Unglücksort gelotst worden. ube

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