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Starkes Zeichen für das Leben

Sommerfest in der PRS Starkes Zeichen für das Leben

Das Sommerfest der Flüchtlingsunterkunft in der Prince Rupert School (PRS) ist gut besucht gewesen – und es hat eine fröhliche Stimmung geherrscht.

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Seifenblasen, Kinderschminken und Livemusik: Beim Sommerfest der Flüchtlingsunterkunft geht es sehr familiär zu.

Quelle: jak

RINTELN. Während eine lange Schlange fröhlicher Kinder am Kinderschminktisch wartete und andere zwischen riesigen Seifenblasen herumtollten, plauderten die Erwachsenen bei Würstchen, Kuchen und Kaffee miteinander. Und für „Außenstehende“ bot das Sommerfest, das am vergangenen Sonnabend mit mehr als 400 Besuchern auf dem Gelände der Unterkunft gefeiert wurde, eine Möglichkeit, einmal mit Flüchtlingen ins Gespräch zu kommen.

Derzeit wohnen zwar nur noch etwa 50 Menschen in der Unterkunft, doch Dutzende, vielleicht Hunderte Flüchtlinge, die mittlerweile eigene Wohnungen oder andere Unterkünfte bezogen haben, kamen für das große Fest zurück in ihre temporäre Heimstätte. Aber auch viele Wegbegleiter aus Rinteln, die auf die eine oder andere Weise in Kontakt mit den Bewohnern der PRS gekommen sind, kamen zahlreich zu dem Fest.

Deutschland-Flagge ist beim Schminken der Hit

Stolz erzählen jene Flüchtlinge, die die PRS inzwischen verlassen konnten, von den eigenen Errungenschaften. Von Deutschkursen, die angefangen haben, von der Mitgliedschaft im Sportverein oder dem Schachclub. Von der 40-Quadratmeter-Wohnung, in der sie nun mit sechs Personen und drei Generationen leben. Ob man nicht mal zum Essen vorbeikommen wolle?

Livemusik, Führungen durch die Unterkunft, ein Büfett mit warmen und kalten Speisen, eine Hüpfburg, Bobbycars und vieles mehr: Alle Zutaten eines schönen Sommerfestes sind in der Flüchtlingsunterkunft vorhanden gewesen. Aber es war nicht nur ein Sommerfest. Es war ein starkes Zeichen für das Leben und gegen den Krieg, dem ein großer Teil der Besucher entkommen konnte.

Am Kinderschminktisch beliebt war die Deutschland-Flagge. Der zwölfjährige Abodi Alsalem aus Syrien dagegen, der Schwarz-Rot-Gold als Schweißband am Handgelenk trug, hat sich für die Fahne seines Heimatlandes auf der Stirn entschieden – und ein großes rotes Herz auf beiden Wangen. jak

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