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Startgeld gut angelegt

Weser-Radmarathon „Große Weserrunde“ Startgeld gut angelegt

Noch 16 Tage bis zum Weser-Radmarathon „Große Weserrunde“ am Sonnabend, 3. September. Matthias Gräbner und sein Team vom Touristikzentrum Westliches Weserbergland haben es geschafft: Beim siebten Radmarathon wird man wohl die 400er-Marke bei der Teilnehmerzahl knacken.

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Landschaftlich schöne Strecke mit Verpflegungsstationen und fast perfekter Logistik: Inzwischen sind bei der „Großen Weserrrunde“ auch Radfahrer aus Berlin, Hamburg, Köln und dem Ruhrgebiet dabei.

Quelle: pr

Von hans Weimann RINTELN. Zur Erinnerung: Beim ersten Wesermarathon waren gerade mal 40 Radfahrer am Start.

Inzwischen hat sich in der Radfahrer-Szene herumgesprochen, dass man in Rinteln was für sein Startgeld bekommt: eine landschaftlich schöne Strecke mit Verpflegungsstationen und eine inzwischen fast perfekte Logistik. Mittlerweile sind auch Radfahrer aus Berlin, Hamburg, Köln und dem Ruhrgebiet dabei.

Und es kommt noch besser: Weil die Radsportabteilung des TSV Krankenhagen mit im Boot ist, wird der Wesermarathon ab 2017 auch im Terminkalender des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) geführt. Thorsten Gross von der Radsportabteilung in Krankenhagen erläuterte, was das bedeutet: Es gibt für wettbewerbsorientierte Radler künftig Punkte für ihr Kilometerkonto. Das macht den Marathon noch attraktiver. Das bedeutet auch, es wird ab 2017 noch einmal einen deutlichen Schub an Startern geben.

Gräbner sieht das ganz pragmatisch: „Wir haben uns da langsam hingearbeitet, Erfahrungen gesammelt, jetzt sind wir von der Logistik auch fit für diese Herausforderung.“

 Es werden keine Zeiten gestoppt

Die „Große Weserrunde“ ist kein Rennen. Dabei werden keine Zeiten gestoppt. Deshalb ist die Strecke von Rinteln über Hameln, Bodenwerder, Holzminden, Beverungen und Gieselwerder bis nach Hannoversch Münden auch nicht gesperrt. Angeboten werden Distanzen über 300, 250, 200 und 150 Kilometer. Der Umkehrpunkt für 300 Kilometer ist Hannoversch Münden, wo man beim THW und bei der DLRG noch mal Verpflegung fassen kann.

Es geht durch drei Bundesländer, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen, und meist auf dem Weserradweg entlang. Die Orientierung ist relativ einfach: Rechts muss immer der Fluss liegen.

Was den Wesermarathon für die 300-Kilometer-Starter zu einer Herausforderung macht, ist die Topografie. Zurück geht es über Bad Karlshafen, Höxter – und dann kommt die brutale Steigung über die Ottensteiner Hochebene, dann, wenn man eigentlich schon ausgepowert ist und von einer heißen Dusche und einem kühlen Bier träumt.

 300 Kilometer als Trainingsstrecke

Für die 150-Kilometer-Starter, das sind die Tourenfahrer, ist die Strecke sogar weitgehend ausgeschildert: „Weil die das so gewöhnt sind“, scherzte Gräbner. Die „Randonneure“, die Langstreckenfahrer, die 300 Kilometer machen, würden dagegen eine Ausschilderung fast als Beleidigung, eine Unterschätzung ihrer Fähigkeiten, betrachten. „Für die sind 300 Kilometer gerade die richtige Trainingsstrecke,“ sagt Thomas Sewald, der die Szene gut kennt und selbst auf Radtouren geht. Die Spitzengruppe der 300-Kilometer-Fahrer ist meist so nach elf Stunden wieder zurück.

Start ist um 5.30 Uhr (es gibt auch Frühstück), und das Ziel in Rinteln am Gymnasium ist bis Mitternacht besetzt, damit auch der letzte Nachzügler noch ein warmes Getränk bekommt.

Für das Gefährt gibt es keine Vorgaben, nur ein Fahrrad sollte es sein. Auch E-Räder dürfen damit auf die Strecke.

Die Logistik ist inzwischen mit Service-Stationen in Bodenwerden, Holzminden, Gieselwerder und Heinsen eingespielt. Neu ist als Verpflegungspartner das „Alte Fährhaus“ in Beverungen.

Anmelden kann man sich online. Die Strecke lässt sich auf GPS herunterladen, es gibt aber auch eine Karte.

Der Radmarathon hat inzwischen auch einen touristischen Aspekt. Viele Radler kommen bereits am Freitag an, nehmen ihre Familie mit, die sich die Stadt anschaut, während Vater in die Pedale tritt. Das bedeutet: Heimische Hotels und Pensionen sind gut ausgebucht.

Als Sponsoren sind auch diesmal die Stadtwerke, die Sparkasse Hameln-Weserbergland und die Sparkasse Schaumburg dabei. Und ohne die ehrenamtlichen Helfer geht es auch nicht. Für die vielen seien DLRG und THW genannt. we

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