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Stattlicher Blickfang

Kran auf dem Marktplatz Stattlicher Blickfang

Beinahe wäre die kleine Marie gestürzt bei dem Versuch, die Spitze des Krans zu erblicken. Aber zum Glück hält ihre Schwester Elisa sie fest. Satte 18 Meter hoch, mit einer Reichweite von 25 Metern, ist der temporäre Blickfang auf dem Rintelner Marktplatz.

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Elisa (10) und Marie (4) suchen nach der Spitze des Krans.

Quelle: jak

Rinteln. Noch gut eine Woche soll der Kran dort bleiben – bei schlechtem Wetter auch etwas länger, sagt Thorsten Katstein, Vorarbeiter bei Behrens-Dachbau. Sie haben den Auftrag, den Grund für einen Balkon-Wasserschaden zu finden. Denn im Arbeitszimmer von Horst Schneider, der in der Hausnummer 12 am Marktplatz lebt, tropft es rein.

Bereits am Montag wurden daher die Steinplatten herausgerissen und gut drei Tonnen Kies vom Balkon heruntertransportiert. „Und es kann ja keiner verlangen, dass wir das selber runterschleppen“, meint Katstein. Und da man einen eigenen Kran besitze, der auch noch die passende Höhe und Reichweite hat, habe man schnell bei der Stadt eine Genehmigung eingeholt. Diese kostet laut Katstein keine hundert Euro. Man müsse aber auf jeden Fall vor Ende nächster Woche fertig sein.

In der Zusammenarbeit mit der Verwaltung gebe es diesbezüglich eigentlich nie Probleme, erklärt Katstein. „Auch wenn wir mal eine halb- oder ganzseitige Straßensperrung brauchen. So ein Kran, erklärt der Vorarbeiter, koste ohne Steuern zwar schon seine 100000 Euro, sei für einen Betrieb wie den ihren aber essenziell, um wettbewerbsfähig zu bleiben. „Sonst macht es die Konkurrenz einfach billiger.“ Seit sieben oder acht Jahren versieht die Maschine, die von Marie und Elisa so fasziniert begutachtet wird, ihren Dienst. In den folgenden Tagen soll der jetzt abgedeckte Balkon neu abgedichtet werden. jak

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