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Stau, aber kein großes Chaos

Sperrung der B 238 Stau, aber kein großes Chaos

Mit einem unguten Gefühl sind am Montag viele Autofahrer aus Richtung Engern und Steinbergen zu ihren Arbeitsplätzen in Rinteln gefahren.

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An der Bünte-Kreuzung staut sich der Verkehr in Richtung Weserbrücke. Die Ampel an der Dankerser Straße wird eventuell noch umgeschaltet.

Quelle: la

RINTELN. Seit Freitagnachmittag ist nämlich die B238, die Rintelner Ostumgehung, von der Abfahrt Rinteln Nord in Richtung Möllenbeck gesperrt. Der Verkehr wird durch die Stadt umgeleitet (wir berichteten). Aber die Maßnahmen, die einen vernünftigen Verkehrsfluss ermöglichen sollen, sind erfolgreich. Das große Verkehrschaos ist ausgeblieben.

Zwar staut sich der Verkehr auf der Konrad-Adenauer-Straße ab dem Kreisel bis zur Bünte-Kreuzung und darüber hinaus bis zur Kreuzung an der Dankerser Straße, aber durch die geänderten Ampelschaltungen kamen die Autofahrer morgens mit gut 15 Minuten mehr aus. Auch im Feierabendverkehr änderte sich das Bild auf der Konrad-Adenauer-Straße nicht. Stau, aber kein Kollaps. Die Ampelanlage an der Dankerser Straße soll noch einmal überprüft und eventuell umgestellt werden, damit der Verkehr noch besser Richtung Weserbrücke rollt. Von da aus gibt es dann keine Probleme mehr. Zwar schlängeln sich mehr Autos als gewohnt durch die Mühlen- und Brennerstraße, und auf der anderen Seite sucht man sich Schleichwege durch die Drift oder Graf-Otto-Straße, aber die meisten nutzen doch die Westumgehung.

Die richtige Entscheidung

„Es war die richtige Entscheidung den Verkehr einer Richtung durch die Stadt umzuleiten und keine Ampelanlage auf der Umgehungsstraße zu installieren“, stellte Markus Brockmann von der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr fest. „Sonst hätten wir Staus auf der B238 und in der Stadt gehabt, denn viele wären sicher dorthin ausgewichen.“ Der Schwerlastverkehr sei durch den Verkehrswarndienst über die Großbaustelle informiert worden – und wer kann, umfährt Rinteln weitläufig. „Die Baustelle auf Navigationsgeräten anzuzeigen, funktioniert leider nicht“, so Brockmann. Die wenigen Codierungen, die dafür nötig seien, würden für Autobahnstaus aufgebraucht. Allerdings hat Brockmann auch gute Nachrichten. Es geht zügig voran: Wenn nichts dazwischen kommt, müssten zwei Wochen Bauzeit reichen. Bis dahin bleibt nur – früh losfahren und geduldig bleiben. la

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