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Staukanal für Neubaugebiet halb fertig

Am Ostertor wächst Erdgeschoss auf Pfählen Staukanal für Neubaugebiet halb fertig

Bei extremer Trockenheit dafür sorgen, dass die Bauherren später keine nassen Füße bekommen, das ist im Moment die Devise bei der Erschließung des Neubaugebiets „Bockskamp“ östlich der Alten Todenmanner Straße in Rinteln. Fast wie eine Mondlandschaft aus Gräben, Erd- und Sandhaufen sowie Schotterflächen sieht es dort aus.

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 Unten verdichten, was von oben nachgekippt wird: Neben der 24 Tonnen schweren Schieberstation des Regenwasserkanals im Neubaugebiet „Bockskamp“ wird der Füllkies festgerüttelt.

Quelle: dil

Rinteln. Am Freitag hievte ein Kran ein 24 Tonnen schweres Betonelement in eine Baugrube an der Nordwestecke, Ausgangspunkt des oberen Staukanals. Dieser sowie der größere, schon fertige untere Staukanal sollen bei Starkregen bis zu 260 Kubikmeter Wasser zurückhalten und dosiert an die Kanalisation abgeben. In Rinteln gab es so was bisher kaum.

 „Eine Lösung, die heute bei Neubaugebieten aber schon fast Standard ist“, sagt Planer Thilo Kämmer, Inhaber der Peters Ingenieur-Beratung in Neuenkirchen. „Wir setzen Rohre und Fertigbauteile aus Beton jeweils in Ost-West-Richtung zusammen, also mit geringem Gefälle. Die Rohre im unteren Staukanal haben 1,70 Meter Durchmesser, die im oberen 1,20 Meter. Die Anbindung erfolgt an den vorhandenen Regenwasserkanal an der Adolph-von-Menzel-Straße im Südosten des Neubaugebiets.“

 Das trockene Wetter kommt Kämmer sehr entgegen. Die Befahrbarkeit der sonst lehmigen Fläche ist gut, die Staubentwicklung erträglich. Der ausgehobene Mutterboden wird rund um die Rohre durch besser verdichtbaren Füllkies ersetzt. Unter der Fahrbahn der Erschließungsrundstraße wird nach entsprechenden Tragfähigkeitstests eventuell ebenfalls Bodenaustausch und/oder das Einbringen von Kalk erforderlich sein. Dort sind bisher alle Arbeiten im Zeitplan. Die ersten Bauherren können voraussichtlich im Herbst loslegen. Der Verkauf läuft über den Erschließungsträger Volksbank in Schaumburg.

 Ebenfalls rasche Fortschritte macht die Baustelle Ostertorstraße, wo die Sparkasse Schaumburg zwei Blöcke mit je sieben Eigentumswohnungen errichten lässt. Wegen des weniger stabilen Untergrunds nahe der Weser wurden dort Betonpfähle zur Stabilisierung in den Untergrund gerammt. Die archäologischen Ausgrabungen brachten wie erwartet keine Funde, die den Bauablauf länger verzögert hätten. „Die Gründung hat gut funktioniert, Ende nächster Woche können wir schon die Decke auf dasErdgeschoss gießen“, teilt Stefan Nottmeier, Vorstandsmitglied der Sparkasse, mit. dil

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