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Stop-and-go auf Extertalstraße

Rinteln / Stau Stop-and-go auf Extertalstraße

Die von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (Geschäftsbereich Hameln) angekündigten Verkehrsbehinderungen (wir berichteten) sind am Montag mit Beginn der Bauarbeiten an den Landesstraßen Extertalstraße/Braasstraße prompt eingetreten.

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Hier ist Geduld gefordert: „Stop and Go“ auf der Extertalstraße.

Quelle: tol

Rinteln (pk). Fräsarbeiten ermöglichen derzeit nur einspuriges Befahren der Kreuzung. Bis zur Auffahrt zur B238 staute sich insbesondere der Feierabendverkehr gestern Nachmittag: „Stop-and-go“ über rund 500 Meter. Morgens ist mit einer ähnlichen Verkehrssituation zu rechnen, dann durch den Verkehrsstrom aus Richtung Krankenhagen. Und wenn am Donnerstag die Herbstmesse beginnt und noch dazu Besucher aus dem Lipper Land, wo an diesem Tag Feiertag („Allerheiligen“) ist, in die Weserstadt strömen, dann dürfte sich die Situation noch verschärfen. Wieso wurde der Termin für die Bauarbeiten also ausgerechnet in diese Zeit gelegt?

 Die Stadt Rinteln sei in solchen Fällen weitestgehend machtlos, liegt die Zuständigkeit für Landesstraßen doch bei der Landesbehörde. „Wir haben höflich angefragt, ob die Bauarbeiten um eine Woche nach hinten verschoben werden könnten, aber das war wegen vertraglicher Bindungen nicht möglich“, teilt Andreas Buchmeier vom Ordnungsamt Rinteln auf Anfrage unserer Zeitung mit. Auf die Baustelle werde mit Schildern hingewiesen. Das Parkleitsystem wird dafür bislang indes nicht genutzt. Uta Weiner-Kohl von der Landesbehörde erklärt auf Anfrage, dass ein früherer Baubeginn wegen der Kreiselarbeiten in der Braasstraße nicht möglich gewesen sei. Zudem wären Bauarbeiten im September besonders für Anlieger Wesergold ungünstig gewesen, da das Unternehmen in dieser Zeit viele Zulieferungen bekommt. Aber auch ein späterer Baubeginn sei nicht in Frage gekommen: „Denn je nachdem, wann der Winter einbricht, könnten sich die Bauarbeiten witterungsbedingt verzögern“, so Weiner-Kohl.

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