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Stüken-Neubau: Produktion soll im Juni starten

Rinteln / Maschinen-Umzug ab Juni Stüken-Neubau: Produktion soll im Juni starten

23 Millionen Euro werden investiert, und es geht zügig voran auf Rintelns größter Baustelle. Der Rohbau des neuen Stüken-Zweigwerks an der Stükenstraße ist fertig, der Innenausbau läuft auf Hochtouren.

Rinteln (dil). Schon im Juni soll die Produktion losgehen, kündigt Geschäftsführer Uwe Krismann an.

 „Der Innenausbau ist zur Hälfte abgeschlossen, Ende Mai wollen wir damit fertig sein“, erklärt Krismann. „Energietechnik, Dampfversorgung und weitere Schritte für die Infrastruktur des Werkes sollen bis Mitte Mai abgeschlossen sein.“

 Rintelns zweitgrößter Arbeitgeber steckt auch schon mitten in der Beschaffung von Maschinen und Einrichtungen. „Damit wollen wir Mitte Juni durch sein, deshalb haben wir Maschinen mit längerer Lieferzeit auch sehr früh geordert“, fährt Krismann fort. Einsatzbereit soll der Maschinenpark Ende Juni sein. Er umfasst auch die ab Anfang Juni vom Hauptwerk Rinteln Nord an der Alten Todenmanner Straße zur Stükenstraße zu verlagernden Maschinen und Anlagen. „Wir planen alle Details und Prozesse selbst und sind damit inzwischen auch weitgehend fertig“, erläutert Krismann. „Das Layout für die Produktionsabläufe steht.“

 Die Produktion im neuen Zweigwerk soll spätestens Ende Juni anlaufen. „Das ist dann aber erst der Beginn des Beginns“, so Krismann. „Bis es dort komplett rund läuft und wir auch alle Spezifikationen unserer Kunden erfüllen, zieht sich das noch bis Jahresende hin.“

 Ende vergangener Woche wurde noch viel Mutterboden abgefahren, um die Betriebsflächen unter freiem Himmel befestigen zu können. Die gesamten Arbeiten für die Außengestaltung samt Eingrünung sollen Ende Juni abgeschlossen sein.

 Insgesamt ist vorgesehen, rund 70 Mitarbeiter in diesem Werk einzusetzen. Sollte sich die gute Konjunktur für die Firma Stüken fortsetzen, bietet der neue Standort noch Erweiterungsmöglichkeiten.

 Der Bevölkerung wird das neue Zweigwerk voraussichtlich bei einem Tag der offenen Tür im September vorgestellt.

 Beheizt wird das Werk übrigens mit Wärme aus der neuen Biogasanlage Strüve/Tegtmeier an der Röntgenstraße.

 Als vergangene Woche die Zufahrtstraße in Stükenstraße benannt wurde, hatte Geschäftsführer Hubert Schmidt erfreut über diese freundliche Geste der Stadt erklärt, dass das neue Zweigwerk auch ein Bekenntnis zum Standort Rinteln darstelle, das jedoch nicht selbstverständlich sei: „Was glauben Sie, wie viele Kunden uns gern als Zulieferer in der Nähe hätten?“ Dies gilt weltweit, denn Stüken beliefert mit seinen hochpräzisen Tiefzieh-, Stanz- und Pressteilen vor allem die Autoindustrie weltweit. Niederlassungen hat das Unternehmen bereits in den USA, Tschechien und China.

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