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Tafel und Kleider-Shop sind umgezogen

Neue Anlaufstelle des DRK für Hilfebedürftige in Rinteln Tafel und Kleider-Shop sind umgezogen

Die Rintelner Tafel und der Kleider-Shop des Schaumburger Kreisverbandes des DRK sind umgezogen. Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, Alleinerziehende und kinderreiche Familien, Rentner mit geringem Einkommen, Arbeitslose und Bedürftige erhalten Nahrungsmittel jetzt im Gebäude des alten Bahnhofes am Bahnhofsweg.

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Jürgen (l.) und Dennis Rostek überreichen Martina Marino-Gruson (2.v.r.), der Koordinatorin des Kleider-Shops, und Michaela Hinse, der Leiterin der Rintelner Tafel, die Schlüssel.sow

Rinteln. DRK-Kreisverbandschef Bernd Koller dankte den Vermietern Jürgen und Dennis Rostek, der Stadt Rinteln, dem Landkreis Schaumburg sowie zahlreichen Firmen und Unternehmen für ihr Entgegenkommen und Hilfe bei der Umsetzung des Projekts. „Das DRK hat ein großes Herz, aber keinen großen Geldbeutel. Wir sind immer auf finanzielle Unterstützung angewiesen.“

 Die Anzahl der Nutzer der vier Tafeln in Stadthagen, Bad Nenndorf, Obernkirchen und Rinteln sei in den Jahren von 2013 bis heute von 1900 auf 2400 angestiegen. „Darunter gibt es 890 Kinder.“ Die Kosten seien von 2012 bis heute von 25000 auf 95000 Euro gestiegen. „Weil das DRK die Kosten nicht alleine tragen kann, haben wir die Kommunen im Landkreis um finanzielle Unterstützung gebeten. Die ist uns auch zugesagt worden, sodass die Tafeln in Schaumburg für die nächsten zwei Jahre gesichert sind“, erläutert Koller.

 Die Tafeln seien ein Minusgeschäft. „Ohne die Kleider-Shops wären die Tafeln nicht möglich. Überschüsse von jährlich etwa 20000 Euro fließen in die Tafeln“, so Koller. Landrat Jörg Farr betonte, dass die Tafeln wichtige Einrichtungen seien: „Wir müssen eine solidarische Finanzierung durch die Kommunen zum Erhalt der Tafeln aufbauen.“ Bürgermeister Thomas Priemer bot Hilfe an: „Wenn es irgendwo klemmt, ich habe immer ein offenes Ohr.“  peb

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