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Tendenziell keine Funde

Rinteln Tendenziell keine Funde

Wer in diesen Tagen an den östlichen Rintelner Weserufern spazieren war, dem sind die Baggerarbeiten im Bereich der Extermündung nicht entgangen. Dabei handelt es sich um archäologische Grabungen, die den Bauarbeiten für das Exter-Delta vorangehen. Eventuelle Funde sollen auf diese Weise sichergestellt werden.

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Quelle: Tobias Landmann

Rinteln. Tendenz der Grabungen, die am Montag begonnen haben und noch in dieser Woche beendet werden sollen: keine Funde. Dies teilt Elena Kuhls von der an dem Landkreis-Projekt beteiligten Unteren Denkmalschutzbehörde Rinteln mit. Mehrere vier Meter breite Streifen werden ausgegraben und auf mögliche Funde untersucht.

Die archäologischen Grabungen werden noch vor Beginn der Bauarbeiten durchgeführt, um späteren Bauerzögerungen vorzubeugen. In der jüngeren Vergangenheit hatte ein Bauprojekt in der Ritterstraße eine Unterbrechung für archäologische Grabungen in Kauf nehmen müssen.

Nach Abschluss der Ausgrabungen wird mit den Erdarbeiten für das Exter-Delta begonnen. Geschaffen werden soll wieder ein auetypischer Lebensraum für Tier- und Pflanzengemeinschaften. Auf rund 15000 Quadratmetern mit einer Länge von etwa 350 Metern und einer Breite von circa 55 Metern wird 1,25 bis maximal 3,30 Meter tief gegraben. Insgesamt wird Erde mit einem Volumen von etwa 18500 Kubikmetern abgetragen. Für die Erdarbeiten wird ein Zeitraum von acht Wochen veranschlagt.

Entstehen sollen dort „Flach- und Wasserwechselzonen sowie temporäre und permanente Gewässer“, damit sich „Röhricht- und Riedflächen sowie auentypische Weichholzzonen entwickeln“ können, heißt es im Pressetext.

Mit dieser Maßnahme will der Landkreis, dem das Gros der Fläche gehört (der Rest ist in Besitz der Stadt) der vom Wassergesetz geforderten Verbesserung der Gewässer entsprechen. Die Kosten belaufen sich auf rund 350.000 Euro, die zu 90 Prozent aus Fördermitteln des Landes Niedersachsen beglichen werden. Die übrigen zehn Prozent trägt der Landkreis. pk

 Mehrere vier Meter breite Streifen werden am Weserufer nahe der Extermündung auf mögliche Funde untersucht.tol

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