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Tiere, Gesichter und Landschaften voller Farben

Rinteln Tiere, Gesichter und Landschaften voller Farben

Der Apfel fiel nicht weit vom Stamm: Heidi Lülf aus Todenmann wurde schon von ihrer künstlerisch aktiven Mutter zum Malen gebracht. Stellte die Mutter aus, nahm sie gern ein paar Werke ihrer Tochter mit.

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Kräftige Farben dominieren in den Bildern der neuen Ausstellung in der Rathausgalerie, hier „Elefant in Afrika“. 

Quelle: dil

Rinteln. Doch messen will sich die Tochter mit der Mutter nicht. „Sie ist besser bei gegenständlichen Bildern, ich bevorzuge Abstraktes“, sagt die 54-Jährige. Seit gestern stellt sie in der Rathausgelarie, Klosterstraße 19, in Rinteln aus unter dem Titel „Helle Sterne der Fantasie“, die auch an grauen Tagen leuchten.

In ihrem Beruf als Erzieherin hat Lülf ebenfalls viel mit Kunst und Kreativität zu tun gehabt. Als sie vor wenigen Jahren zur Reha war, lernte sie in der Klinik die Acrylmalerei kennen, konnte dies in der sich anschließenden Ergotherapie noch vertiefen. „Ich habe mich in diese Technik verliebt.“ Im vergangenen Jahr hat sie bei der Ausstellung „Kunst im Kanu-Club“ bereits Kostproben ihres Könnens gezeigt.

„Jetzt sind einige dieser Bilder wieder zu sehen, aber auch vieles, was ich seither geschaffen habe“, sagt die Künstlerin. „Ich bin vor allem im Winter aktiv, im Sommer habe ich im Garten genug zu tun.“ Lülf lässt sich von Gesehenem inspirieren, bevorzugt aber, mit Farben zu experimentieren. Manche Idee kommt auch aus der Phantasie- und Märchenwelt. Beim Malen erst entsteht das Motiv. Dessen Name ist auch nicht unter dem Bild zu lesen, sondern nur eine Nummer. Diese führt zu einer Preisliste mit den Titeln und Preisen der 38 größeren Bilder und 37 kleineren Werke (auch bemalte Steine und Steinskulpturen) in einer Vitrine. Große Bilder (100 mal 70 Zentimeter) kosten 249 Euro, kleinere (20 mal 20 Zentimeter) zum Teil nur 23 Euro. Zehn Prozent des Verkaufserlöses will Lülf dem Kinderschutzbund Rinteln spenden, für den sie ehrenamtlich aktiv ist.

Rintelns stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Helmhold hat gestern Abend bei der Eröffnung der Ausstellung den Werdegang Lülfs nachgezeichnet und ist auf einige der Werke eingegangen. Diese sind bis zum 17. Januar im Rathaus, 2. Obergeschoss, zu den Öffnungszeiten der Verwaltung montags bis freitags zu sehen. dil

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