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Transplantation gelungen

Geburtstagsfeier der Silvesterinitiative Transplantation gelungen

Seit 15 Jahren besteht die Silvesterinitiative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen in Notlagen zu helfen. Dieser Geburtstag sollte gefeiert werden, hatten die Frauen vom Vorstand um Käthe Kemna beschlossen.

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Die Gruppe „First Aid“ mit „The rocking hospital show“ bringt das Publikum mächtig in Fahrt.

Quelle: cm

Rinteln. Alles war bestens vorbereitet. Der Rintelner Brückentorsaal war angemietet. Die „Bodega“ hatte eine Cocktailbar im Saal aufgebaut. Schlachterei Rauch bot im Foyer Leckereien zu essen an. Eine Band war engagiert. Es sollte nicht viel geredet werden, sondern einfach mal gefeiert. Allein, es hätten noch mehr Gäste kommen können.

Doch die, die dabei waren, kamen auf ihre Kosten. Mit „First Aid“ und ihrer „Rocking hospital show“ hatten die Veranstalterinnen wirklich einen Glücksgriff getan. Die Bühne war liebevoll mit allerlei medizinischem Zubehör, inklusive eines Skelettes, ausgerüstet. „Türen“ führten in die Anästhesie, zum Röntgen und ins Labor. Und als Musiker gaben sich Dr. House (Gesang und Keyboard), Dr. Feelgood (Gesang und Gitarre), Dr. No (Gitarre), Dr. Samba (Bass), Dr. Bob (Schlagzeug) und Dr. Reid (Gesang), die Ehre.

Das Repertoire der Band enthält zahllose Klassiker und Hits der Rockgeschichte. Die Spannbreite reicht von Gary Moores „Walking by myself“, über Joe Cockers „Unchain my heart“ bis Lady Gagas „Bad Romance“. Und auf ihrer Internetseite versprechen die Musiker: „Unsere Show transplantiert den Patienten im Publikum ein Dauergrinsen ins Gesicht.“

Wenn man sich im Rintelner Publikum umsah, konnte man feststellen: Transplantation gelungen. Wer häufiger Musikveranstaltungen besucht, weiß, dass das Publikum ziemlich unbestechlich ist. Entweder springt der Funke über, oder es gibt eine spürbare Gleichgültigkeit. Die Profis der „Rocking hospital show“ hatten ihr Publikum dank der eigenen Spiellust jedenfalls sofort im Griff.

Mit der Filmsequenz eines rasenden Autos, die in einem Unfall gipfelt, nehmen sie den roten Faden für die Show auf. Daran anknüpfend wird zwischen den einzelnen Stücken ein „Patient“ vorgestellt, eine erbarmungswürdig aussehende E-Gitarre, mit Transfusionsbeutel und blutigen Verbänden. Sogar ein Röntgenbild der Gitarre gibt es im Laufe der Show zu sehen, und die ärztlichen Bemühungen gipfeln schließlich in einer Gitarrenoperation, selbstverständlich erfolgreich.

Und das Publikum geht willig mit. Bei jedem „Dem Patient geht es schlecht...“ geht ein mitfühlendes „Oh“ durch die Reihen, und bei jedem „Wir machen ihn wieder gesund“ kommt frenetischer Jubel. Es wird getanzt, geklatscht oder auch nur im Rhythmus mitgewippt. Die musikalischen Ärzte verbreiten beste Partystimmung.

Eigentlich hätten die „First Aid“-Musiker eine „Second Chance“ verdient. Wenn man das nächste Mal mehr die musikalische Qualität in den Vordergrund stellt und nicht so sehr den Benefizgedanken, klappt es vielleicht besser.

Die Gruppe „First Aid“ mit „The rocking hospital show“ bringt das Publikum mächtig in Fahrt. cm

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