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„Treffpunkte“ für den Notfall im Wald

Schaumburg „Treffpunkte“ für den Notfall im Wald

Dem aufmerksamen Wanderer wird es nicht entgangen sein: Direkt am Parkplatz der Schaumburg ist seit Kurzem ein neues rot-weißes Schild, das auf einen Notfall-Treffpunkt hinweist, am Wegweiser zu finden.

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112 wählen, den Notfall-Treffpunkt durchgeben und dieRettungskräfte wissen genau, wo sie hinmüssen.

Quelle: pr

Aufgestellt wurde es durch die Niedersächsischen Landesforsten. Der Grund: Bei Unfällen im Wald soll es eine schnelle Hilfeleistung ermöglichen.

 Insgesamt sollen bis Ende dieses Jahres über 2000 solcher Schilder an Notfalltreffpunkten in allen 24 Forstämtern angebracht werden. Im für Rinteln zuständigen Forstamt Oldendorf sind es 44 Schilder.

 Sie haben alle eine individuelle Bezeichnung, die aus der Buchstabenkombination des zuständigen Landkreises und einer eigenen Nummer des Punktes besteht.

 Um eine schnelle Rettung zu garantieren, können in einem Notfall Mitarbeiter der Landesforste aber auch Waldbesucher den Einsatzkräften über die Notrufnummer „112“ die Treffpunktbezeichnung durchgeben.

 Den zuständigen Rettungsleitstellen steht ausführliches Kartenmaterial in papier- und digitaler Form zur Verfügung, was ein zügiges Anfahren des Notfall-Treffpunktes durch Notarzt und Rettungsfahrzeuge ermöglicht. Vom Treffpunkt aus kann der Anrufer die Rettungskräfte dann weiter zum Unfallopfer führen.

 „Mit der Aufstellung der Notfalltreffpunktschilder optimieren wir die schnelle Hilfeleistung bei Unfällen im Wald abseits von öffentlichen Straßen“, erklärt Klaus Jänich, Vizepräsident der Niedersächsischen Landesforsten. „Bei einem Unglück zählt jede Sekunde, deshalb führen die Landesforste zusätzlich auch regelmäßige Rettungsübungen mit Leitstellen und Einsatzkräften durch, um die Versorgung und Bergung verunglückter Personen stetig zu verbessern.“

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