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Trunken Fels gerammt?

Rinteln / Prozess Trunken Fels gerammt?

„Ich kann mich wirklich an gar nichts erinnern“, sagte ein 30 Jahre alter Rintelner im Prozess vor dem Amtsgericht. Der junge Mann muss sich wegen einer nächtlichen Trunkenheitsfahrt verantworten, bei der er mit seinem BMW auf der B83 einen Verkehrsunfall verursacht haben soll.

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Rinteln (maf). Staatsanwalt Timo Goldmann wirft dem Mann vor, er sei Anfang August gegen 4 Uhr zwischen Steinbergen und Luhden wegen Trunkenheit sowie überhöhter Geschwindigkeit mit seinem Auto zunächst nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Dann soll er über die linke Spur geschleudert und gegen einen Felsen geprallt sein, ehe er quer auf der Gegenfahrbahn zum Stehen kam.

 Vor Gericht gab der Rintelner an, er habe um 18 Uhr bei seinem Cousin angefangen zu trinken. „Mein Auto stand zu Hause“, erzählte er weiter. Gegen 1 Uhr will der 30-Jährige dann zu Fuß nach Hause gegangen sein und dabei unterwegs unter der Weserbrücke noch weitere Personen getroffen haben.

 An den späteren Unfall hatte er überhaupt keine Erinnerungen mehr, wusste nicht mal, ob er selbst gefahren war. Laut medizinischem Bericht wurde der Rintelner leicht bis mittelschwer verletzt, erlitt unter anderem Hautabschürfungen. Eine Blutprobe um 5 Uhr ergab einen Wert von 1,72 Promille.

 Wegen des vom Angeklagten behaupteten Filmrisses muss der Prozess nun noch einmal mit verschiedenen Zeugen neu aufgerollt werden, die Angaben zum Sachverhalt machen können. Vermutlich im Januar geht es dann wohl auch um die Frage, ob der Rintelner in jener Nacht schuldfähig war.

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