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„Türkischer Abend“ für das Jubelpaar

Rinteln „Türkischer Abend“ für das Jubelpaar

Geboren ist Alfred Nentwig (71) in Schlesien, aber nach dem Krieg kam er 1946 gemeinsam mit seiner Familie als Vertriebener nach Kleinenbremen.

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 Seit 50 Jahren verheiratet: Adelheid und Manfred Nentwig.

Quelle: blc

Rinteln. Das war im Rückblick gut so, denn sonst hätte er sicher nicht seine spätere Ehefrau Adelheid kennengelernt, mit der er am heutigen Tag seit 50 Jahren verheiratet ist. In Kleinenbremen ging er auch zur Schule, später machte er eine Maurerlehre in Bückeburg, wo er zunächst auch arbeitete. Sein späterer Weg führte ihn zu Steuber nach Todenmann und zu Steding in Rinteln. Die Goldbraut Adelheid Nentwig (68) wurde in Todenmann geboren und besuchte dort auch die Schule. Als Näherin arbeitete sie danach zunächst bei Blusen-Schneider, später in der Uniformschneiderei in Kleinenbremen.

 „Das erste Mal gesehen habe ich meine Frau auf einem Schützenfest in Todenmann“, erzählt Alfred Nentwig, Dass er sie nicht vergessen hatte, zeigte sich ein Jahr später auf einem Fest in Kleinenbremen, als er sie wiedersah. „Von diesem Zeitpunkt an waren wir zusammen“, erinnert sich Adelheid Nentwig. Geheiratet wurde 1962 zunächst standesamtlich in Kleinenbremen, die kirchliche Trauung wurde 1963 in der Rintelner Nikolaikirche von Pastor Kokemüller vollzogen. Das Elternhaus in Todenmann war die erste Station des jungen Paares, 1965 entstand auf der anderen Straßenseite das eigene Haus.

 Zwei Kinder gibt es, einen Sohn und eine Tochter, und insgesamt fünf Enkelkinder im Alter von 10 bis 22 Jahren. „Meine Tochter wohnt hier im Haus“, erzählt der Jubilar, „und drei Enkelkinder, so dass wir immer Leben im Haus hatten.“ Aber auch sonst weiß sich das Paar zu beschäftigen: Fast täglich wird vormittags gemütlich durch Geschäfte gebummelt, außerdem ist in jedem Jahr mindestens eine Urlaubsreise eingeplant. Nord- und Ostsee, Bayern, Österreich, aber auch weiter entfernte Urlaubsziele hat es gegeben, „mit den Kindern natürlich am liebsten an die See.“ Der heutige Festtag wird in der Türkei mit einem „türkischen Abend“ gefeiert werden, erst morgen ist Rückreise aus dem Urlaub nach Deutschland. Die offiziellen Besucher werden am Dienstag erwartet, der engste Familienkreis wird nachträglich eingeladen.

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