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Überraschungen auf den Dörfern

Briefwahl Überraschungen auf den Dörfern

Briefwähler in Rinteln haben überdurchschnittlich oft die FDP (11,87 Prozent) und unterdurchschnittlich oft die AfD (8,8 Prozent) gewählt. Betrachtet man zudem die gesamte Stadt, dann haben SPD (6,3 Prozentpunkte weniger sowie CDU (7,4 Prozentpunkte weniger) beinahe gleichmäßig verloren, die FDP legt fast fünf Prozentpunkte zu auf nunmehr neun Prozent.

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Quelle: PR.

RINTELN. Die AfD steigt um acht Prozentpunkte auf 12,5 Prozent und wird drittstärkste Kraft. Hinter dem Auetal und Heeßen ist Rinteln damit die Gemeinde, mit dem dritthöchsten AfD-Ergebnis. Die größte Katastrophe ereilte die SPD in Volksen: Sie fällt um 12,33 Prozentpunkte auf 20,8 Prozent. Ihr bestes Ergebnis im Stadtgebiet konnten dort dagegen die Grünen erringen – ganze 11,4 Prozent.

Doch es gibt auch gute Nachrichten für die Sozialdemokraten: InAhekönnen sie wegen geringerer Verluste die CDU knapp überholen – 33,15 Prozent. Überraschend stark ist dort auch die Tierschutzpartei mit 3,3 Prozent.

In Westendorf kann die FDP ihr mit Abstand bestes Ergebnis einfahren: 15,5 Prozent – inFriedrichswaldreicht es nur für magere 4,55 Prozent. Dort konnte die SPD ihr einziges steigendes Ergebnis verbuchen: 4,2 Prozentpunkte. Mit dafür verantwortlich könnte sein, dass die Christdemokraten dort gleich 14,65 Prozentpunkte verlieren – aber stärkste Kraft mit 40,9 Prozent bleiben.

Überraschung auch in Möllenbeck: Hier kann die FDP (9,48 Prozent) die AfD (9,16 Prozent) hinter sich lassen und den dritten Platz erringen. Die CDU (36,02 Prozent) bleibt trotz Verlusten vor der SPD (29,7 Prozent), da beide beinahe gleichermaßen verlieren.

Die Wahlmuffel – oder besonders fleißigen Briefwähler – finden sich inSteinbergen: Nur 51,5 Prozent der 1323 Wahlberechtigten kamen ins Wahllokal. Besonders hoch lag die Quote dagegen inUchtdorf: Mit 68,1 Prozent waren die Wähler hier am Sonntag besonders fleißig. Auch in Goldbeck, Ahe und Schaumburg gingen viele wählen. Die Linke schnitt in den Innenstadt-Wahllokalen besonders gut ab, in den Ortsteilen dagegen unterdurchschnittlich. In Friedrichswald gab es das schlechteste Ergebnis mit nur drei Prozent.  jak, wm

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