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Überstunden – weil der Winter naht

Straßenbauarbeiten Überstunden – weil der Winter naht

Die Verbindungsstraße Nord soll bis auf Restarbeiten möglichst noch in diesem Jahr fertig werden. Das beauftragte Tiefbauunternehmen ist derzeit bis in die Abendstunden unter Flutlicht im Einsatz, um vor dem Wintereinbruch so weit wie möglich voranzukommen.

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Erdarbeiten im Galgenfeld für die Verbindungsstraße Nord: Vor dem Winter soll asphaltiert werden.

Quelle: tol

Rinteln. Doch die Wetterprognosen verheißen im Moment nichts Gutes.

Nachts könnte es schon jetzt die ersten Minusgrade geben. Fürs Asphaltieren sind jedoch mindestens sechs Grad Celsius erforderlich.

„Wir liegen eigentlich weiter gut im Zeitplan“, sagt Bauamtsleiter Andres Wendt. „Im Moment wird auf dem Mittelstück zwischen Galgenfeld und Einkaufszentrum Nord der Kanalbau zum Abschluss gebracht. Bis zum Wochenende wollen wir damit fertig sein. Außerdem müssen dann noch die Bordsteine gesetzt werden. Danach soll die Schwarzdecke aufgebracht werden. Bisher haben wir nur die beiden Endstücke bei Jibi und im Galgenfeld asphaltiert, dazwischen ist noch offene Baustelle.“

Ziel sei es, die Bitumen-Arbeiten noch vor Weihnachten abzuschließen. Wendt: „Restarbeiten wie zum Beispiel das Pflastern der Gehwege würden sich aber in jedem Fall bis ins nächste Jahr hineinziehen. Das gilt auch für den Aufweg von der Straße zum Parkplatz des Einkaufszentrums Nord.“

Die Vorarbeiten im Thüringer Weg sind dagegen schon weit gediehen. Kanalrohre zur Ableitung des Oberflächenwassers sind verlegt, der Unterbau für die Straße ist fertig. „Dort werden wir parallel zu den übrigen noch ausstehenden Bitumen-Arbeiten die Trag-, Binde- und Deckschicht aufbringen“, kündigt Wendt an. Wann dies sein wird, hänge aber stark vom Wetter ab.

Gut sichtbar ist inzwischen die Spundwand zur Abstützung des Bahndamms. Wendt: „Dort müssen auf der frei liegenden Seite noch mehrere Schichten Schutzanstrich aufgebracht werden. Und oben wird dann ein Geländer aufgeschweißt, das den Schutz von Bahnarbeitern gewährleisten soll.“

Von Dietrich Lange

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