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Übungsleiter dringend gesucht

DLRG Rinteln Übungsleiter dringend gesucht

Sieht man auf der Internetseite der hiesigen Ortsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) nach, merkt man, dass der Verein eine ganze Menge auf die Beine stellt.

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Die DLRG unterstützt unter anderem auch bei Aktionen, wie hier beim Weserschwimmen.

Quelle: pr

RINTELN. Jüngst beispielsweise das Weserschwimmen – organisiert von Pro Rinteln –, dann das offene Frühstück im Weserangerbad, für den Nachwuchs ein großes Pfingstzeltlager, Vereinsgrillen, Kreativ-Nachmittage und Freizeitfahrten – abgesehen von den eigentlichen Aufgaben und Angeboten: Schwimmabzeichen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und Erste-Hilfe-Kurse.

Doch das derzeitige Angebot steht auf der Kippe, denn der DLRG gehen die Erwachsenen aus. Eigentlich wird immer dienstags trainiert, im Sommer im Weserangerbad und im Winter im Hallenbad, doch derzeit sind die Rettungsschwimmer gezwungen zu überlegen, diese Trainingszeiten zu verkürzen oder Trainingsgruppen zusammenzulegen. Derzeit werden fünf Gruppen trainiert, die nach Leistung gestaffelt werden.

„Im Winter dürfte es noch mal enger werden“, sagt Jörg Balsmeyer, technischer Leiter der DLRG-Ausbildung vor Ort.

„Es kann nicht alles an einem Verantwortlichen hängen“

Er zeigt die Mitgliederstruktur der Ortsgruppe auf: rund 320 Mitglieder gebe es, gut ein Drittel davon sei unter 18 Jahre alt. Das zeigt schon mal, wie viel die DLRG für den Nachwuchs macht. Auch die Mitgliederzahlen seien eigentlich gut, „und auch die Bundes-DLRG wächst“, sagt Henning Wessel, stellvertretender Vorsitzender der Ortsgruppe.

Doch der Blick auf die Mitglieder, die über 18 sind, ergibt ein anderes Bild: Das seien rund 80 Personen, und die Hälfte davon lebe inzwischen woanders, sagt Wessel. Das Problem, das durch diese Alterslücke entsteht: Übungsleiter fehlen. „Es kann nicht alles an einem Verantwortlichen hängen“, sagt Wessel und meint damit Balsmeyer.

Die Schüler helfen, wo sie können. In jeder Gruppe gebe es drei bis vier Jugendliche, die genau wissen, was gemacht werden muss, und tatkräftig unterstützen. „Sie helfen gern, aber das reicht nicht“, sagt Balsmeyer. Außerdem sei es ein Problem, dass die Schulzeiten inzwischen sehr lang seien. „Wenn um 16 Uhr jemand aus der Schule kommt, kann ich verstehen, wenn er fürs Training um 17 Uhr zu müde ist“, so Balsmeyer.

Mehr engagierte Erwachsene würden die Lage für alle anderen bei der Ortsgruppe deutlich entspannen.

Weitere Informationen über die DLRG-Ortsgruppe Rinteln gibt es unter rinteln.dlrg.de, unter facebook.com/dlrg.rinteln oder bei Balsmeyer unter Telefon (0178) 3200764. mld

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