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Umweltpreis geht nach Rinteln

Rinteln/Hannover / Auszeichnung Umweltpreis geht nach Rinteln

Die Rintelner Ortsgruppe des Naturschutzbunds (Nabu) ist mit dem Niedersächsischen Umweltpreis der Bingo-Umweltstiftung ausgezeichnet worden. Vorsitzender Dr. Nick Büscher konnte am Montagabend in Hannover den ersten Preis entgegennehmen. Dieser ist mit 5000 Euro dotiert.

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Preisträger des Umweltpreises: Dr. Nick Büscher (Dritter von links) vom Rintelner Nabu hat die Medaille von Minister Stefan Wenzel (hinten Mitte) entgegengenommen.

Quelle: Bednarek/pr.

Rinteln/Hannover. Der Nabu Rinteln wurde für die Pflege und Entwicklung der Streuobstwiese in Hohenrode ausgezeichnet. Auf einer Fläche von 1,3 Hektar befinden sich Obstbäume ausschließlich alter Sorten, umsäumt von einer Naturhecke. Die Streuobstwiese zeichne sich dadurch aus, so das Urteil der Stiftung, dass hier teilweise 100 Jahre alte Obstbäume existieren. Zudem sei preiswürdig, dass die Fläche mit einer Herde Schafe einer bedrohten Rasse beweidet werde und sich dort eine Imkerei mit mehreren Bienenvölkern befinde. „Die Ortsgruppe des Nabu Rinteln trägt durch ihr Projekt in herausragender Weise zum Erhalt von Streuobstwiesen bei“, teilt die Bingo-Umweltstiftung mit. Neben den Rintelnern ist BUND-Ortsgruppe Lüchow-Dannenberg und der Nabu Achim ebenfalls mit dem ersten Platz des Niedersächsischen Umweltpreises ausgezeichnet worden.

 In Niedersachsen besteht seit 25 Jahren eine Landesstiftung, die Projekte zum Wohle von Umwelt und Natur fördert. Dabei wurden vor allem Ehrenamtliche, aber auch die großen Naturschutzverbände sowie Kommunen und Kirchengemeinden mit ihren Schulen und Kindergärten unterstützt. Begünstigt wurden Maßnahmen der Umweltbildung, der Landschafts- und Denkmalpflege und seit fünf Jahren die Entwicklungszusammenarbeit. Das Geld kam bisher knapp 3000 Einzelprojekten zugute, die sich von der Ertüchtigung bestehender Streuobstwiesen, dem Artenschutz von Lachs und Sumpfschildkröte, über den Moorschutz bis hin zu landesweiten Naturschutzwochen für Kinder und der Aufklärung zum wieder heimisch werdenden Wolf erstrecken. Alle diese Mosaiksteine tragen zu einer intakten Natur und dem Erhalt der heimischen Landschaft in Niedersachsen bei, so die Stiftung. Stefan Wenzel, niedersächsischer Umweltminister und Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung, verlieh den drei Erstplatzierten die sogenannten Herzog-Julius-Medaillen und wünschte der Stiftung für ihre Zukunft, „dass sie durch ihr Wirken unser aller Verantwortung für die natürlichen Lebensgrundlagen deutlich werden lässt“.

 Die „Apfelstadt“ Dissen bekam den zweiten Platz. Auch der dritte Preis wurde geteilt und ging an die Jägerschaften Aurich und Grafschaft Bentheim sowie an den Förderkreis Umwelt- und Naturschutz Hondelage. r/ll

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